Natürlich geben sich auch in diesem Jahr Kandidaten aus hiesigen Quartieren in Nad Al Sheba die Ehre. Neben dem Fährhofer Parade-Wallach, dessen großes Ziel wieder das Dubai Sheema Classic ist, in dem er im Vorjahr Vierter wurde, bietet Trainer Peter Schiergen auch Margot Herberts Vierjährigen Duellant in Dubai auf.
Ilke Hildebrand begleitete dieses Duo in die Wüste. Schiergen: „Es ist alles bestens, die Pferde sind gut in Dubai angekommen. Da wir in Deutschland Frost hatten, konnten wir hier nicht mehr so galoppieren wie sonst. Die erste Startmöglichkeit für Quijano ist am 19. Februar in einem Handicap. Duellant könnte am 5. Februar, ebenfalls in einem Handicap, erstmals antreten.“
Gemeinsam mit den Schiergen-Hoffnungen reisten am vergangenen Mittwoch zwei Kandidaten aus dem Stall von Andreas Wöhler nach Dubai – die Klassestute Peace Royale (eventuell eine Kandidatin für das Dubai Duty Free) und der Fährhofer Santiago Atitlan, der schon Dubai-Erfahrung besitzt.
„Sie sind gut angekommen, man muss aber erst einmal schauen, wie sie dort weiterarbeiten, ehe man zu den Plänen Konkretes sagen kann. Vielleicht wissen wir in einer Woche Genaueres. Sie sollen sich jetzt erst einmal akklimatisieren und ruhige Arbeiten verrichten.“ Christa Germann, Assistenztrainerin am Wöhler-Stall, reiste mit den Pferden an den Persischen Golf.
Außerdem gilt der Schlenderhaner Walzertraum (inzwischen bei Andre Fabre in Training) als Dubai-Kandidat, wie auch der Deutsche Rupert Plersch als Besitzer wie gewohnt mit einem großen Lot beim Carnival vertreten sein wird. „Ich habe sechs Pferde in Dubai, der erste Starter ist am Donnerstag Perfect Season, der ein Rating von 98 hat und in einem 1500 Meter-Handicap startet.
Gerade ist auch eine argentinische Stute eingetroffen, die eine Kandidatin für die Oaks oder Guineas sein könnte“ , erläutert Plersch, der im Übrigen auch am Syndikat bei Peace Royale beteiligt ist und die anderen Pferde von Herman Brown vorbereiten lässt.










