Atamane in Ascot lange prominent, aber doch unplatziert

Es war schon eine ausgesprochen schwere Aufgabe, die man für das deutsche Hindernis-Ass Atamane ausgesucht hatte, doch im Long Walk Hurdle, dem über 5000 Meter führenden Grade I-Rennen am Samstag in Ascot, mischte der Winged Love-Sohn aus dem Besitz von Eckhard Sauren über weite Teile des Weges mit.

Hinter dem Frontrenner Lough Derg sah man den Hofer-Schützling, der als 34=:10-Außenseiter angetreten war, unter Jamie Moore lange an dritter, später auch zweiter Position, allerdings marschierte er trotz eines für die weite Distanz alles andere als langsamen Tempos stets sehr eifrig.

Als es in der Schlussphase dann in die Entscheidung ging, musste der deutsche Vertreter (Foto) dann schließlich passen, am Ende wurde er sehr müde. Als Siebter von elf gestarteten Pferden passierte er schließlich die Linie.

Der Sieg ging ganz überlegen an den von Nicky Henderson trainierten 40:10-Favoriten Punchestowns, der unter Barry Geraghty seinen Trainingsgefährten Duc de Regniere und Mobaasher auf die Plätze zwei und drei verwies.

Einen deutschen Erfolg gab es jedoch am Samstag auf der Sandbahn in Deauville, als die von Christian von der Recke trainierte Stute Flying Sensation unter Vincent Vion als 41:10-Favoritin ein mit 16.000 Euro dotiertes Verkaufsrennen über 1500 Meter gewann. 8000 Euro gab es für die Siegerin.

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