Dass er ein erstklassiges Hindernispferd ist, hatte der von Mario Hofer trainierte Atamane bereits vor 14 Tagen bewiesen, als er im Grand Prix d’Automne (Gr.I) in Auteuil hinter dem besten französischen Hürdler Monoalco Zweiter geworden war. Und am Sonntag avancierte er auf der gleichen Bahn selbst zum Gruppesieger, als er leicht auf Gruppe II-Ebene gewann.
Im Prix Leon Olry-Roederer, einer mit 175.000 Euro dotierten 4300 Meter-Prüfung lag der im Besitz von Eckhard Sauren stehende Winged Love-Sohn unter seinem ständigen Reiter Xavier Hondier sofort an zweiter Position.
Auf schwerer Bahn übernahm der Wallach nach der Hälfte des Weges dann bereits die Spitze, die er bis ins Ziel auch nicht mehr abzugeben brauchte. Den ganzen Weg über war der deutsche Vertreter, der als 32:10-Favorit ins Rennen gegangen war, das am besten gehende Pferd. ‚Xavier Hondier hat die Taktik genau umgesetzt. Er hätte auch, falls keiner gehen wollte, selber das Rennen machen können‘, meinte Trainer Mario Hofer, der in Krefeld geblieben war.
Im Ziel hatte Atamane, der mit diesem Sieg 78.750 Euro eingaloppierte, zweieinhalb Längen Vorsprung vor der Außenseiterin Musica Bella, bis zu dem Mitfavoriten Millenium Royal waren es dann noch einmal drei Längen.
‚Es ist doch großartig, dass Besitzer Eckhard Sauren für seine Entscheidung, Atamane auch gegen ein hohes Gebot nicht zu verkaufen, richtig belohnt wurde‘, so Mario Hofer der zudem meinte: ‚Die Entscheidung, Atamane nach seinem zweiten Platz vor zwei Wochen nun noch einmal bei der letzten Möglichkeit im Jahr in Auteuil an den Start zu bringen, haben wir erst in den letzten Tagen getroffen. Ich wollte einfach bis zuletzt abwarten, wie er auf dem Posten ist. Wir haben es dann riskiert, und die Rechnung ist richtig aufgegangen.










