Nach drei Ausfällen hatte die im Besitz von Margot Herbert und Dr. Klaus Schulte stehende Killarney im einleitenden Zweijährigen-Rennen der Krefelder Sonntagskarte mit 17:10 riesiges Vertrauen gefunden. Doch die Anhänger der Hawk Wing-Tochter sahen unterwegs ihr Geld fast schon dahinschwinden.
Denn im Einlauf gab es an der Innenkante lange überhaupt kein Durchkommen, doch in der Distanz ging noch eine Lücke auf, die Filip Minarik in dieser 1200 Meter-Prüfung konsequent nutzte und die lange führende Touch Down-Tochter Ravenel sowie die Ransom O’War-Tochter Kerima noch sicher in den Griff bekam (Video ansehen).
Trainer Peter Schiergen erklärte: ‚Es war innen ganz schön eng, aber die Stute hat schön gekämpft.‘ Margot Herbert durfte sich als Eignerin später auch über den Sieg von Wonderful Time (Andrasch Starke/Peter Schiergen) im Ausgleich III freuen.
‚Er sieht aus wie eine Vollgranate‘, war Wettanimator Helmut Kappes im Führring mächtig angetan von dem aus den USA zurückgekehrten Fährhofer Ambassador. Wenige Minuten später purzelte der Kurs enorm. Nachdem die mitfavorisierte Zuckerpuppe dreimal die Box durchbrochen hatte und schließlich vom Start verwiesen wurde, ging der Acatenango-Sohn für 16:10 auf die Reise.
Doch der Schützling von Peter Rau musste hart kämpfen, um den Außenseiter Diamond Diggins mit einer dreiviertel Länge in die Schranken zu weisen, während Glentire weit zurück folgte. Damit gelang dem Team Rau/Jockey Torsten Mundry ein Top-Abschied aus Krefeld (Video ansehen).
Regerecht von den Sitzen wurde das Publikum im Persil Schimmel Derby gerissen. Denn nach einem Kampf auf Biegen und Brechen eroberte der von Hans-Jürgen Gröschel trainierte Inambari (Andreas Suborics) einen ganz knappen Vorteil gegen den Vorjahressieger Shareholder. Dritte wurde Lilia.
Den dritten Schiergen-Treffer markierte die Höny-Hoferin La Tournesol (Andrasch Starke, 25:10) in der Wettchance des Tages vor der lange führenden Majura sowie Miranda´s Sprite und Nadine.










