Große Sensation im Preis der Winterkönigin: Zwar waren die Farben des Gestüts Wittekindshofs in der mit 105.000 Euro dotierten Gruppe-III-Prüfung zum Highlight des Finaltags beim Iffezheimer Herbst-Meetings voraus. Doch nicht die klar favorisierte Serienhoehe war am Ende voraus, sondern ihre Zuchtgefährtin Sworn Pro, die Mario Hofer trainiert.
Nach einem Rennen aus dem Vordertreffen zog die 316:10-Außenseiterin in der Geraden an All Annalena vorbei in Front (Video ansehen). Dahinter baute sich über die Breite der Bahn verteilt eine ganze Phalanx von Angreiferinnen auf. Früh war zu erkennen, dass Serienhoehe diesmal für den Sieg nicht in Frage kam, auch Fährhofs stark beachtete La Dawa legte nicht entscheidend zu.
Andreas Helfenbein entlockte Sworn Pro immer neue Reserven und schließlich verteidigte die Wittekindshoferin einen mehr als sicheren Voretil. Und zwar gegen Park Wiedingens Prema, die außen sehr gut ins Bild fand, aber nicht ganz an die Hofer-Stute heran kam. Mit der Ravensbergerin Wildfährte auf Rang drei platzierte sich dahinter wiederum eine große Außenseiterin.
‚Wir sind schon mit Mumm hierhin gefahren. Als Protektor-Tochter hatte sie gegen den weichen Boden nichts einzuwenden. Wir wollten sie auch offensiver reiten. Die Rechnung ist so richtig aufgegangen. Ich denke, Sword Pro wird über den Weg kommen, der Preis der Diana ist im kommenden Jahr das große Ziel. Die aktuellen Wochen sind wie Weihnachten‘, frohlockte Mario Hofer.
Waldemar Hickst zeigte sich mit dem Abschneiden von der Precious Boy-Schwester Prema sehr zufrieden. ‚Die Stute hat sich glänzend verkauft, wurde auch von Andreas Suborics exzellent geritten.‘
Auch Peter Rau war sehr angetan von Wildfährtes Vorstellung. ‚Sie hat bewiesen, dass sie sich weiter verbessert hat‘, meinte der Warendorfer Coach. Die drei Erstplatzierten beziehen allesamt Winterquartier.
Über Serienhoehe meinte Peter Schiergen: ‚Wir haben gesehen, dass heute die Frische gefehlt hat. Dubai hatte nicht das beste Rennen.‘











