Der Prix Royal Oak, der am Sonntag in Longchamp auf Gruppe-I-Ebene über weite 3100 Meter zur Austragung kommt, ist wieder ein echtes Highlight. Für die mit 250.000 Euro dotierte Prüfung blieb zum letzten Streichungstermin ein höchst attraktives Feld startberechtigt.
Es ist auch mit deutscher Beteiligung zu rechnen, denn mit Le Miracle kommt der vorjährige Sieger des Prix du Cadran (Gr.I) an den Start. Werner Baltromei trainiert den Monsun-Sohn für den Rennstall Gestüt Hachtsee.
Vor drei Wochen kam Le Miracle im „Cadran“ als Sechster über die Linie. Natürlich sitzt am Sonntag Dominique Boeuf im Sattel von Le Miracle (Foto links). Und Michael Trybuhl schickt Brisant ins Rennen.
Chancenreicher sollte Baron Ullmanns von Andre Fabre trainierter Getaway sein. Der Monsun-Sohn kam im „Arc“ vom letzten Platz noch gut ins Rennen, mit der Entscheidung aber hatte er ernsthaft nichts zu tun.
Deutschlands Derby-Sieger von 2007, Schiaparelli, der für Godolphin „unterwegs“ ist, war im „Arc“ eine ziemliche Enttäuschung. Es könnte aber der berühmte zweite Start nach einer Pause gewesen sein, der ihn „erwischte“. Bei seinem Debut im Prix Niel wusste er sehr zu gefallen. Für den Karlshofer wurde Ted Durcan gebucht.
Ein bärenstarkes Rennen lief jüngst Horst Rapps von Alex Pantall trainierter Orion Star, der am Arc-Wochenende im Prix du Cadran nur knapp scheiterte. Er trifft wieder auf seinen Bezwinger Bannaby. Als Gruppe-Sieger kam auch der von Freddy Head trainierte Watar aus dem Arc-Wochenende. Der dreifache Ascot Gold-Cup-Sieger Yeats möchte seine Schlappe aus dem „Cadran“ korrigieren.
Am Montag geht es mit dem Prix de Flore in Saint-Cloud gleich auf Gruppe-Ebene weiter. Für die mit 80.000 Euro dotierte Gruppe-III-Prüfung wurde Gestüt Ebbeslohs von Peter Schiergen trainierte Goose Bay nachgenannt.
Die in diesem Jahr in den italienischen Oaks erfolgreiche Groom Dancer-Tochter wird Andrasch Starke im Sattel haben. 16 Stuten blieben für die 2100-Meter-Prüfung startberechtigt.










