Oriental Tiger ist tot! Der fünfjährige Hengst starb am Dienstagmorgen in seiner Box im Rennstall von Trainer Uwe Ostmann. Fast genau ein Jahr, nachdem die Hiobsbotschaft vom Tod seiner Mutter Oriental Flower die Runde machte, sie kam bei einem Unwetter ums Leben, muss das Gestüt Auenquelle die nächste Horror-Nachricht um den Tiger Hill-Sohn hinnehmen.
Die Ursache für den Tod des Pferdes ist unklar, gleich noch am Dienstag wurde Oriental Tiger nach Hannover zur Obduktion gebracht. „Es ist tragisch und es ist ein trauriger Tag für unseren ganzen Stall“, so Trainer Uwe Ostmann in einer ersten Stellungsnahme gegenüber GaloppOnline.de.
Oriental Tiger kurierte aktuell eine Fissur aus, sollte im kommenden Jahr wieder auf Gruppe I-Jagd gehen. Auf diesem Level gewann er in diesem Jahr imponierend den Rheinlandpokal der Sparkasse KölnBonn in Köln, ließ dabei Derbysieger Kamsin nicht den Hauch einer Chance (Video ansehen).
Wenig später erkannte man dem Tiger Hill-Sohn das Gruppe I-Rennen allerdings wieder ab, ein nicht erlaubtes Mittel, das aufgrund einer erfolgten Behandlung noch im Blut war, war nicht vollständig wieder abgebaut worden.
Oriental Tiger absolvierte in seiner Karriere 15 Rennen, gewann drei Mal und platzierte sich sieben weitere Male. Der Hengst, der im Deutschen Derby den dritten Platz belegte, landete nur zwei Mal außerhalb der Geldränge und gewann mit dem Gerling-Preis und dem Grand Prix-Aufgalopp in diesem Jahr zwei Grupperennen.












