Sch?tzenjunker, Flori oder ein anderer in Hoppegarten?

Am Freitag, dem Nationalfeiertag, könnte in Hoppegarten ein weiterer Triumph in einer starken Saison von Trainer Uwe Ostmann hinzukommen. Denn mit Walter Buschs Schützenjunker sattelt er im Preis der Deutschen Einheit (Gruppe III, 50.000 Euro, 2000 m) einen der absoluten Favoriten.

Zweijährig avancierte der Lord of Men-Sohn zu den Spitzenverdienern, gab auch im Busch-Memorial in Krefeld eine ordentliche Vorstellung. Das klassische Mehl-Mülhens-Rennen war das logische Ziel, doch musste er verletzungsbedingtd darauf verzichten und mehrere Monate pausieren.

Fulminant verlief das Comeback, als Schützenjunker im Preis von Schlenderhan in Iffezheim auf Listen-Ebene souverän seiner Favoritenrolle gerecht wurde. Da war klar, dass man es bald wieder auf Gruppe-Level versuchen würde. Allerdings betritt er in Hoppegarten Neuland.

„Es ist sein erster Versuch auf 2000 Metern“, erklärt Uwe Ostmann. „Wir wollen das mit Schützenjunker einmal versuchen.“ Natürlich schwingt sich Terry Hellier in den Sattel des Hengstes, einen Tag, bevor es mit Liang Kay nach Paris geht.

Doch die Gegner stehen Schlange. Da wäre zum einen Zaungast, den Trainer Waldemar Hickst enorm steigern konnte. Im Euro-Cup der Mehl-Mülhens-Stiftung war er sogar zu stark für die Klassestute Fair Breeze.

Kurzfristig ins Feld rückte Prince Flori (Foto), der in Iffezheim den Preis der Sparkasssen-Finanzgruppe gewann. Mit zunehmendem Alter bevorzugt der Lando-Sohn also kürzere Distanzen, doch mit zunehmendem Alter scheint er auch immer mehr Probleme an der Startstelle zu bereiten. Denn vor wenigen Tagen musste er in Maisons-Laffitte vom Start verwiesen werden.

Lokale Interessen vertritt White Lightning, der schon einmal für einen Paukenschlag in einer Gruppe-Prüfung gesorgt hat. Für die internationale Note sorgen mit Blue Coral und Proud Boris zwei Gäste aus Osteuropa.

Während Dwilano nur zu den Außenseitern zählen wird, sollte man sich die anderen Dreijährigen neben Schützenjunker genauer ansehen. Duellant läuft laut Trainer Peter Schiergen „immer gute Rennen, wir sind zuversichtlich.“

Besonders interessant wirken auf dieser Ebene allerdings Walzertraum und Il Divo, die beide im Derby an der 2400 Meter-Strecke gescheitert sein dürften.

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