Er bezog als letztes Pferd die Startbox zum mit 25.000 Euro dotierten Kronimus-Rennen und siegte in bravouröser Manier in dieser 25.000 Euro-Listenprüfung für die Youngster am Dienstag in Iffezheim (Video ansehen). Mario Hofers (Foto) zweijähriger Wallach Smooth Operator, für den der Trainer zugleich auch als Züchter und Besitzer verantwortlich zeichnet, hatte die Weichen unter Andreas Helfenbein früh auf Platz eins gestellt.
Zu keinem Zeitpunkt des Rennens hatte man das Gefühl, das der Halbbruder der ebenfalls zweijährig hocherfolgreichen Sugar Baby Love, die ihrerseits als Zweitplatzierte in der Maurice Lacroix Trophy auftrumpfen konnte, ernsthaft in Gefahr kommen konnte.
Nach 1200 Metern lautet der Richterspruch schließlich ‚leicht mit anderthalb Längen‘ vor der Fährhoferin Sarabia und weitere zwei Längen dahinter der Favorit Glad Panther.
Für Hofer-Stalljockey Andreas Helfenbein muss es ein zentnerschwerer Stein gewesen sein, der ihm mit diesem Erfolg vom Herzen gefallen ist. Denn nach dem Erstauftritt in Chantilly, wo der Jockey das Ziel offensichtlich verwechselt hatte und dem vor einigen Wochen stattgefundenen schweren Sturz (Helfenbein zog sich eine Halswirbelfraktur zu) war der Verlauf des Rennens Balsam auf die Wunden Helfenbeins.
Unterwegs dicht hinter der Pilotin Eternal Flash, schüttelte Smooth Operator alle Gegner ab, auch die Fährhoferin Sarabia, die kurz alles zu überrollen schien.
Mario Hofer zeigte sich denn auch überglücklich nach dem Rennen mit dem Big Shuffle-Sohn: „Smooth Operator ist ein sehr, sehr gutes Pferd, nachdem wir beim Debut unglücklich geschlagen waren, hat er beim zweiten Versuch einen Hoden hochgezogen. Wir haben ihn anschließend kastrieren lassen, und der Erfolg gibt uns schließlich recht. Er wird noch einmal in diesem Jahr laufen, aber wir wissen noch nicht wo.‘
Auch im Lager der Platzierten zeigte man sich mit dem Abschneiden zufrieden. Beide, Sarabia und Glad Panther, liefen jeweils ein beherztes Rennen, zudem agierten sie dabei noch sehr grün.











