Es ist für die deutschen Stuten alles andere als einfach, die Stuten-Listenrennen in dieser Saison im Lande zu halten. Diese These bewahrheitete sich auch am Sonntag, denn im Großen Preis der Stadtsparkasse Düsseldorf besaßen unsere Hoffnungsträgerinnen nicht den Hauch einer Chance. In diesem mit 30.000 Euro dotierten 1400 Meter-Rennen auf dem Grafenberg hatte Ed Dunlop, bekannt als Betreuer der Super-Stute Ouija Board, die vierjährige Pivotal-Tochter Chantilly Tiffany ins Rennen geschickt, und die Referenzen aus England waren ausgezeichnet.
40:10 notierte die Lady von der Insel am Tot, während die Schlenderhanerin Flashing Colour ihr deutlich vorgezogen wurde. Doch es war im Grunde nur das Rennen eines Pferdes.
Während Flashing Colour aus idealer Position im Einlauf früh die Waffen streckte und enttäuschend schnell geschlagen war, zog Torsten Mundry (Foto) mit Chantilly Tiffany auf der Geraden schnell weg vom Feld.
Völlig souverän verabschiedete sich der Gast von den deutschen Konkurrentinnen, von denen die Ittlingerin Zaya (Eduardo Pedroza) vor der Riesenaußenseiterin Atalia (Alessandro Schikora) noch am weitesten kam. In dieser Verfassung dürfte die Siegerin sicher auch für Grupperennen gut genug sein.
‚Sehr günstig war für uns die Startnummer zehn, da hatten wir einen guten Rennverlauf und kein Gedränge‘, freute sich Siegjockey Torsten Mundry. ‚Zaya hat Steigerung gegenüber zuletzt gezeigt‘, erklärte Co-Trainerin Christa Germann. Dagegen sagte Terry Hellier über den neunten Rang von Flashing Colour: ‚Der Tank war leer.‘










