Im klassischen Henkel Preis der Diana hatte sie den Triumph schon vor Augen. Erst auf den allerletzten Metern wurde die von Werner Baltromei trainierte Lady Marian (Foto) damals noch von Rosenreihe abgefangen. Mit dieser Leistung im Gepäck musste die Stute am Sonntag in Deauville beste Chancen besitzen.
Im Prix de la Nonette (Gruppe III, 80.000 Euro, 2000 m) bewies Lady Marian auch ihre immense Klasse. Es war eine Augenweide, wie die Lady ihren Speed vom allerletzten Platz auch entfaltete. Da musste auch die favorisierte Treat Gently passen, die sich vor Albisola den Ehrenplatz sicherte.
‚Wir freuen uns ungemein, das war eine ganz starke Vorstellung‘, hieß es aus dem Lager der deutschen Siegerin, auf deren weitere Karriere man sehr gespannt sein darf. 80:10 gab es auf den Erfolg am Toto.
Das Team Jockey Johnny Murtagh und Besitzer John Magnier/Michael Tabor st aktuell einfach unschlagbar. Den Prix Morny, das mit 350.000 Euro dotierte 1600 Meter-Gruppe I-Rennen für den jüngsten Jahrgang, gewann Bushranger für diese Mannschaft unter der Regie von David Wachman vor Gallagher und Lord Shanakill.
Beinahe hätte es ein deutsches Stuten-Doppel in Deauville gegeben, doch die als Favoritin angetretene Fair Breeze (Jean-Pierre Carvalho/Mario Hofer) wurde im Prix Jean Romanet (Gruppe II, 130.000 Euro, 2000 m) Zweite.
Godolphins Folk Opera (Lanfranco Dettori) ging anderthalb Längen besser als die stets prominente Dallmayr-Dritte, die auch nicht immer alles ideal unterwegs vorfand und 27:10 am Toto notierte. Rang drei belegte Hapsburg. Als Fünfte dichtauf endete die Ullmann-Stute Guardia (Johan Victoire).
In den Farben von Erika Hilger aus Düsseldorf wanderte der Prix Kergorlay (Gruppe II, 130.000 Euro, 3000 m). Die 179:10-Außenseiterin Ponte Tresa (Olivier Peslier/Yves de Nicolay) setzte sich gegen Mad Rush sowie den heißen Favoriten Coastal Path durch. Caudillo (Jean-Pierre Carvalho/Dr. Andreas Bolte) wurde Fünfter, während Limatus (Dominique Boeuf/Pavel Vovcenko) aus guter Lage im geschlagenen Feld einkam.
Im Rahmenprogramm gab es einen Erfolg der von Christian Sprengel für Friedel Steinebach vorbereiteten Japan (Dominique Boeuf) in einem 21.000 Euro-Verkaufsrennen über 1300 Meter. Als 68:10-Chance machte sich die Schimmelstute souverän von der Konkurrenz frei.
In einem 33.000er über 1600 Meter wurde Hashbrown (Mirco Demuro/Christian Sprengel) gute Zweite und Bebe Vettori (Tony Crastus/Waldemar Hickst) Vierter, Obelix (Jean-Pierre Carvalho/Erika Mäder) kam im geschlagenen Feld ein.
Sogar eine deutsche Zweierwette sah man im abschließenden 23.000 Euro-Handicap über 2000 Meter, das Naxon (Dominique Boeuf/Werner Baltromei, 64:10) vor Langford (Stephane Pasquier/Heinz Hesse) gewann.











