Filip Minarik, Jockey-Champion der Saison 2005, ist weiter auf dem besten Weg, zum zweiten Mal den Titel des erfolgreichsten Jockeys in Deutschland zu gewinnen. Am Samstag in Halle war der Tscheche (Foto) erneut zweimal erfolgreich, gewann mit Harald Frankes Wounderwall (dritter Saisonsieg) auch das mit 10.000 Euro dotierte Super-Handicap.
Mit unwiderstehlichem Speed setzte sich der Sechsjährige in dieser Prüfung gegen Little Eddie, Miss Anita und Karo Sieben durch. Der Favorit Roque war in der Anfangsphase behindert worden und kam so gar nicht erst an seinen geliebten Platz an der Spitze.
Die Viererwette zahlte in dieser Prüfung 36 161:10. Den zweiten Treffer machte Minarik (Foto) mit der von seinem Chef Peter Schiergen trainierten Dreijährigen Corrozal in der Maidenklasse perfekt, als er mit Kampfgeist den schon in Front liegenden Califax auf die Verlierstraße schickte.
Es gab an diesem Renntag zahlreiche Reiterwechsel, da sich Champion Eduardo Pedroza krank gemeldet hatte und sich im Laufe der Veranstaltung auch noch Rastislav Juracek abmeldete.
Bei den Trainern war der in dieser Saison in so großer Form agierende Hans-Heinrich Jörgensen zweimal erfolgreich, erwies sich dabei als echter ‚Favoritenkiller‘. Im letzten Rennen verhinderte die von ihm trainierte Stute Amajana (139:10, Marvin Suerland) den 300. Trainererfolg von Lokalmatadorin Angelika Glodde, die mit dem heißen Favoriten Signum, sowie Kallynus und Pythonga nur die Plätze zwei bis vier belegte.
Im zweiten Rennen hatte ebenfalls ein Jörgensen-Pferd gewonnen, das eigentlich nicht als Favorit galt. Doch kurz vor dem Start hatten ‚Langmacher‘ den Toto komplett über den Haufen geworfen, so dass Jörgensens Schützling Tretjak als 19:10-Chance abging, während es auf den lange deutlich unter 20:10 notierenden Sky Masterson plötzlich 28:10 gab. Dieser landete aber wieder einmal auf seinem geliebten zweiten Platz, so dass die ‚Langmacher‘ wohl ein langes Gesicht gezogen haben dürften.











