Bad Harzburg: Schlenderhanerin siegt am Weissen Stein

Einen Schlenderhaner Sieger hatte es in Bad Harzburg zwar vor sechs Jahren schon einmal gegeben, als die Stute Anapola auf der Bahn am Weißen Stein gewinnen konnte, aber dennoch war der Sieg von Chansonette (Foto, Michael Cadeddu) bei den Dreijährigen etwas Besonderes, denn das Bergheimer Traditionsgestüt wurde von Hubertus Fanelsa vertreten, der als Trainer der Harzburger Rennwoche in der Vergangenheit häufig seinen Stempel aufdrücken konnte.

Weiter auf Champion-Kurs, was das Meeting angeht, befindet sich Filip Minarik. Der Tscheche gewann mit den Stuten Altina und Alesita sowie dem Halbblüter Gelon drei Ausgleiche IV und hat nunmehr nach zwei Renntagen bereits sechs Siege auf dem Konto.

Alle drei Pferde stammten aus dem Quartier von Elfi Schnakenberg, die somit auch bereits sechs Sieger an den ersten beiden Veranstaltungstagen stellen konnte. Der fünfte Treffer des Meetings kam im Hürdenrennen zustande, als Tressa unter Sohn Oliver als Mitfavorit an sich brachte. Hier gab es mehrere Zwischenfälle, bei denen aber niemand ernsthaft verletzt wurde.

Den Ausgleich III über 2000 Meter gewann in einer knappen Entscheidung Twingo aus dem Stall von Günter Lentz. Unter Wladimir Panov kam er mit viel Speed gegen den Favoriten Serrato und Nukleon zum Zuge.

Viel Geld gab es in der ‚Wettchance des Tages‘, als Altina vor Agamedes, Suriano und Yes I will gewann. Die Viererwette zahlte auf diesen Einlauf 175.590:10.

Im Amateurrennen für Reiterinnen sah man den ersten Meetingssieg für Trainerchampion Christian von der Recke,als sich der England-Import Measured Response unter Kirsten Schmitt gegen das Schnakenberg-Paar Kampino und Glander durchsetzen konnte.

Im letzten Rennen sah man noch einen schlimmen Zwischenfall, als Casas (Rene Piechulek) und Percy Sledge (Jenny Dormann) zu Fall kamen. Piechulek musste behandelt werden. Er zog sich einen Schlüsselbeinbruch zu.

Ausgezeichnet war bei rund 6.000 Besuchern das finanzielle Ergebnis, denn es wurden über 180.000 Euro umgesetzt, allein über 50.000 Euro in der Wettchance des Tages. Nach zwei Meetingstagen liegt man aktuell im Schnitt pro Rennen bei einem Plus gegenüber dem Vorjahr von 10,6%.

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