Wenn französische Stuten sich in Deutschland auf Listenebene versuchen, ist meistens allerhöchste Alarmstufe geboten. Das galt auch am Sonntag in Hannover im Grossen Preis der htp, dem Listenrennen über 1300 Meter (20.000 Euro) für die schellen Stuten (Video ansehen). Richard Gibson hatte die im Besitz der Familie de Moussac stehende Dashing Blade-Tochter Lumiere Noire an die Leine geschickt, um Black Type zu erringen.
Und nach einem sehr offensiven Ritt ihres Jockeys Teddy Richer kam die Vierjährige auch als sichere Siegerin über die Linie, gewann als 69:10-Chance sicher mit eineinhalb Längen Vorsprung.
Dank eines großen Schlussakkordes kam Mona Lisa noch auf den zweiten Platz knapp vor der Ittlingerin Zaya, hinter der Lips Arrow dichtauf Vierte wurde. Die Favoritin A Million Dollars landete nur auf dem sechsten Rang.
Es war ein sicher überdurchschnittlicher Renntag, der mit seinen elf Rennen allerdings auch einiges Stehvermögen von seinen Besuchern verlangte.
Diese sahen zum Abschluss des Tages noch einmal ein toll gelaufenes Hürdenrennen, in dem sich Christian von der Reckes Our First Chesnut (Foto) unter Jan Korpas nach einem Rennen auf Warten gegen den Favoriten Trigeminus und Artifax durchsetzen konnte.
Bei den Zweijährigen gab es einen Sieg für den in dieser Saison so erfolgreich operierenden Stall von Marion Rotering, als sich Lautenspielerin (Henk Grewe) knapp vor Giordana und Lacy Sunday den Sieg schnappte.
Grewe gewann mit Expensive Girl noch ein weiteres Rennen. Zwei Siege konnte auch Manuela Murke einfahren, als sie zunächst Start-Ziel das Klasse B-Rennen mit dem Rekonvaleszenten Happy Love gewann und später auch noch den Manduro-Bruder Manduras zu seinem zweiten Sieg führte.
Murkes Arbeitgeber Peter Rau stellte mit Schoolboy und dem bereits erwähnten Manduras ebenfalls zwei Sieger. Den Ausgleich II gewann der Lokalmatador Inambari (Victor Schulepov) aus dem Stall von Hans Jürgen Gröschel, der sich gegen die Favoriten Alter König und Angel Dragon behaupten konnte.











