Drei Siege – und drei verschiedene Jockeys. Glad Eagle, der von Uwe Ostmann in Mülheim für das Gestüt Auenquelle trainierte Hengst scheint ein unkompliziertes Pferd zu sein, mit dem jeder Reiter klar kommt.
Nachdem er mit Pascal Jonathan Werning sein Maidenrennen in Dresden gewonnen hatte, war er anschließend mit Stalljockey Terry Hellier im mittleren Handicap erfolgreich, um heute im Hapag-Lloyd Rennen (Video ansehen), dem über die Meile führenden Auktionsrennen unter Filip Minarik nicht zu schlagen.
Ehe der Hengst endgültig als Sieger feststand, mussten seine Verantwortlichen allerdings noch einige bange Minuten überstehen, denn die Besitzerin des zweitplatzierten Event Open hatte Protest gegen Glad Eagle wegen Behinderung ihres Schützlings eingelegt. Nach zehnminütiger Beratung wies die Rennleitung den Protest zurück und bestätigte damit den ursprünglichen Einlauf.
Dieser hatte den außen gebrachten und viel Speed zeigenden Glad Eagle noch als sicheren Sieger gegen den stets in der Spitzengruppe befindlichen Even Open und Four Dancers im Vorteil gesehen. Damit gingen beide Auktionsrennen an Söhne von Fantastic Light.
„Ein Riesenkämpfer, den sein Reiter mit viel Vertrauen und Umsicht geritten hat“, lobte Trainer Uwe Ostmann Filip Minarik und nannte das Münchener Auktionsrennen als nächstes mögliches Ziel für den Sieger.
„Er hat in allen Ehren verloren, der außen gebrachte Gegner war einfach schneller“, erkannte Trainer Werner Hefter die Niederlage an und erklärte, „wie es mit ihm weiter geht, ist noch offen. Wir warten erst einmal ab, wie er aus dem Rennen gekommen ist, danach sehen wir weiter.“
Four Dancers, Manita und Lone Star folgten auf den weiteren Plätzen, vermochten allerdings in den Kampf um den Sieg nicht einzugreifen. Lage sah es nach einem Alleingang des klar führenden Mercator aus, den in der entscheidenden Phase allerdings die Kräfte verließen.











