Am Sonntag hatte er noch mit It’s Gino eine Niederlage hinnehmen müssen, hatte diese aber wie ein fairer Sportsmann hingenommen. Am Dienstag war er dann nach dem Hauptrennen, dem 140.Langen Hamburger (Video ansehen), wieder bei der Siegerehrung, womit zuvor niemand hatte rechnen können. Der 93:10-Außenseiter Limatus gewann unter Andrasch Starke (erster Meetingserfolg) Start-Ziel gegen den Favoriten Waldvogel und den Schweden Jagodin.
In der über 3200 Meter führenden Listenprüfung, die mit 25.000 Euro dotiert war, teilte Starke mit einem Glanzritt dem Law Society-Sohn alles bestens ein, so dass dieser auch durch den Schlussangriff von Waldvogel nicht mehr in Gefahr kam. Jagodin hatte Rang drei ebenfalls früh sicher, da Zadounevees, Soterio und der enttäuschende Dragon Fly schon früh Notsignale sendeten.
‚Das war ein Klasseritt, er hat alles bestens umgesetzt,heute hat alles gepasst. Im letzten Jahr hatte er eine kleine Verletzung, wo wir jetzt weitermachen, ist noch offen‘, so Vovcenko.
Kurios verlief das Seejagdrennen, in dem zunächst die zweite Favoritin Allegan reiterlos wurde, dann Polarkönigin ausbrach und in der letzten Runde der für unschlagbar gehaltene Helmac ausschied. So kam überraschenderweise der Stall Therre von Werner Therre durch Artec (Paul Johnson) und Fagira zu einem Doppelerfolg.
‚Ich war drei Wochen im Krankenhaus, die Pferde waren nur auf der Koppel. Das Ergebnis ist unglaublich, damit habe ich im Leben nicht gerechnet‘, so Therre. Bitter endete das Rennen für Helmac, der sich bei dem Sturz das linke Vorderbein brach und aufgegeben werden musste.
Einen Sturz gab es auch im letzten Rennen der Veranstaltung, als eingangs zur Zielgeraden Semicolon fiel und über ihn auch Accolo stürzte. Janina Reese und Jozef Bojko mussten hart ins Gras. Während die Reiterin mit Gesichstverletzungen und dem Verlust eine Zahnes ins Wandsbeker Krankenhaus gefahren wurde, musste Jozef Bojko noch auf dem Geläuf behandelt werden.
Ihn hatte es schlimmer erwischt, er war benommen, hatte starke Schmerzen und zog sich zumindest eine Gehirnerschütterung zu, ob weitere schwere Verletztungen bestehen, wird im Krankenhaus geklärt. Die Dreierwette Evening Moonrise – Wildbach – Kidbrother zahlte stolze 130.570:10.
Der Umsatz nach den zehn Rennen belief sich inklusive Trabrennen auf knapp 345.000 Euro.











