Aus deutscher Sicht intreressierte im Grand Prix de Saint-Cloud vor allem, wie Georg Baron von Ullmanns von Andre Fabre trainierter Getaway abschnitt. Mit Sommertag hatte man noch ein Führpferd ins Rennen geschickt, doch es zeichnete sich im Einlauf schnell ab, dass Getaway mit Thierry Thulliez im Sattel keine entscheidende Rolle spielen würde.
Der Sieg in der mit 400.000 Euro dotierten und über 2400 Metern führenden Gruppe-I-Prüfung ging an Youmzain aus dem Stall von Mick Channon.
Als der letztjährige Arc-Zweite Youmzain und Sinndar-Sohn unter Richard Hughes Mitte der Geraden unter vollen Segeln auftauchte, war die Frage nach dem Sieger beantwortet. Jaber Abdullahs 67:10-Chance war in diesem Pariser Sommerhighlight einfach eine Klasse für sich.
So wurde es nichts aus dem dritten Gruppe-I-Sieg für den klar favorisierten Soldier of Fortune, der unter Christophe Soumillon allerdings keine Mühe hatte, Platz zwei gegen den vom letzten Platz kommenden Doctor Dino zu verteidigen.
Hinter dem vorjährigen Grand Prix de Paris-Sieger Zambezi Sun kam Getaway über die Linie, ohne allerdings eine richtige Chance auf mehr zu haben. Wie Andre Fabre bereits vor der Prüfung angedeutet hatte, scheint der Monsun-Sohn ein Pferd für die Herbstsaison zu sein, wobei der ‚Arc‘ das Hauptziel ist.










