Im Grand Prix de Saint-Cloud (Gr.I – 400.000 Euro – 2400 m) zielt am kommenden Sonntag der in Chantilly von Andre Fabre für Georg Baron von Ullmann trainierte Getaway (Foto) auf den ersten Erfolg auf Gruppe-I-Bühne. Leider kann der von Peter Rau trainierte Saddex seinen lange geplanten Auftritt in Saint-Cloud nicht wahrnehmen.
Mit Baron von Ullmanns von Andre Fabre trainiertem Getaway (Foto) kommt ein Hengst an den Start, der im Vorjahr nicht nur Vierter im Prix de l’ Arc de Triomphe war, sondern von dem sein Betreuer meinte, er könne der neue Shirocco werden. Dass dem so ist, davon konnte man sich bei seinem nahezu überlegenen Erfolg in den Jockey Club Stakes von Newmarket überzeugen.
Die Frage nach seinem ersten Gruppe-I-Erfolg sollte im Coronation Cup von Epsom beantwortet werden. Getaway bezog als Favorit die Boxen, doch zum Zuge kam er nicht. Platz fünf war die etwas ernüchternde Ausbeute, es gewann mit Soldier of Fortune ein Hengst auf dem Quartier von Aidan O’ Brien. Möglicherweise war Getaway etwas zu offensiv geritten worden. Diesmal bekommt der Monsun-Sohn einen Pacemaker mit auf dem Weg. Es ist der von Jens Hirschberger trainierte Sommertag.
Auf seinen zuletzt ständigen Reiter muss Getaway am Sonntag allerdings verzichten, da Stephane Pasquier Khalid Abdullahs von Pascal Bary trainiertem vorjährigem Grand Prix de Paris-Sieger Zambezi Sun im Einsatz ist. Somit sitzt Thierry Thulliez im Sattel des zweiten Favoriten im Grand Prix de Saint-Cloud.
Ein heißer Anwärter auf den Sieg ist natürlich auch Soldier of Fortune, mit dem Getaway nach Espom noch eine Rechnung offen hat. Bei der aktuellen, schier unglaublichen Form des O’Briens-Stalles wäre der nächste Gruppe-I-Treffer fast schon als „selbstverständlich“ anzusehen.
Auch nach rechnerischer Elle rangiert Soldier of Fortune an erster Stelle, gefolgt von Youmzain, dem letztjährigen Arc-Zweiten, und eben Getaway, der vor dem Grand Prix de Saint-Cloud 281.306 Euro auf seinem Konto stehen hat. Für Soldier of Forrune wurde Christophe Soumillon gebucht.
Neben den erwähnten Pferden wird für den Sieg auch der von Richard Gibson trainierte Doctor Dino (OLivier Peslier) oft erwähnt. Der vor wenige Wochen im Grand Prix de Chantilly überzeugend siegreiche Sechsjährige, ist mit einer Gesamtgewinnsumme von 1.741.475 Euro das gewinnreichste Pferd im Feld.











