Mit seiner tollen Speedleistung im German Tote Bavarian Classic am Sonntag in München löste Walzertraum in jedem Fall das Ticket für das Derby. „Er hat einen schwierigen Test bestanden“, erklärte der Racing Manager. Denn ein Sieg galt keineswegs als ausgemacht.
Man habe dem Hengst einen „Riesensprung“ abverlangt. Erst zwei Rennen bestritt der Dreijährige vor dem Bavarian Classic, der erste Sieg war ihm vor drei Wochen in einem relativ unbedeutenden Rennen ausgerechnet in Riem gelungen.
Der heiße Favorit Kamsin, vor vier Wochen bereits Sieger in einem ähnlich hochkarätig besetzten Rennen, musste bereits zu Beginn der Zielgeraden bemüht werden. „Was soll ich sagen? Ich weiß es nicht“, lautete der einzige Kommentar Schiergens, ehe er verdrossen die Szene verließ.
Lancettos Trainer Hofer klagte über das langsame Tempo des Rennens, das es Lancetto nicht erlaubt habe, auf Touren zu kommen. Auch nach einem Gespräch mit seinem Jockey hatte der Trainer keine schlüssige Erklärung.










