Als haushohe Favoritin ging die von Alain de Royer-Dupre trainierte Stute Zarkava in den Prix de Diane, das mit 800.000 Euro dotierte Stuten-Derby in Chantilly. Unter Christophe Soumillon notierte die bei vier Starts ungeschlagene Zamindar-Tochter aus dem Besitz des Aga Khans, lediglich 14:10 am PMU-Toto. Doch das riesige Vertrauen der Wetter in die Stute war berechtigt.
Nach einem Ritt mit viel Vertrauen aus der Reserve war die Siegerin der Poule d’Essai des Pouliches auch auf der 2100 Meter-Distanz am Ende überlegene Ware, gewann mit drei Längen Vorsprung. Lange sah es so aus, als würde es mit Goldikova auf dem zweiten Platz den gleichen Einlauf wie in der Poule d’Essai geben, doch wurde die Wertheimer-Stute noch von der Riesenaußenseiterin Gagnoa passiert.
Für Zarkava war es beim erst fünften Start bereits der dritte Gruppe I-Sieg. Die Aga Khan-Lady ist bei den französischen Stuten derzeit trotz einer Natagora die Nummer eins, ein Aufeinandertreffen der beiden Top-Ladys wäre ein echter Knaller.
Ohne Möglichkeiten war der von Andreas Wöhler trainierte Dreijährige Balios im Prix Paul de Moussac, einem Gruppe III-Rennen auf der Meile für den Derbyjahrgang, das mit 80.000 Euro dotiert war. Unter Christophe Soumillon belegte der Vierte aus den 2.000 Guineas nur den achten und damit letzten Platz, hatte keine Chance auf mehr. Der Sieg ging hier an den Mitfavoriten Arcadia’s Angle aus dem Stall von Pascal Bary, der von Christophe-Patrice Lemaire geritten wurde.
Auch eine halbe Stunde später, im Prix du Chemin de Fer du Nord, einem Gruppe III-Rennen über 1600 Meter (80.000 Euro) für die älteren Pferde, gab es für den deutschen Vertreter nichts zu holen. Der von Karen Haustein trainierte Auenqueller Molly Max kam unter Dominique Boeuf als Außenseiter nur auf den siebten Platz.
Der Sieg ging hier an den von Olivier Peslier gerittenen Favoriten Spirito del Vento aus dem Stall von Jean-Marie Beguigne, der leicht gegen Athanor und Mount Nelson gewann.










