Fast gleichviel haben die beiden Top-Dreijährigen Peace Royale und Love Academy bislang verdient. Hauchdünn liegt die Lady des Filly Syndikats vor der Ittlingerin. Erst vor wenigen Wochen zog die Sholokhov-Tochter Peace Royale knapp in Front. Das hatte seinen Grund: Im Schwarzgold-Rennen in Köln, einer Gruppe III-Prüfung, die als wichtigstes Vorbereitungsrennen auf die 1000 Guineas angesehen wird, galoppierte die Wöhler-Stute deutlich mehr ein.
Mit einer beeindruckenden Leistung fügte sie Love Academy die erste Niederlage überhaupt bei. Doch zu der mit Spannung erwarteten Revanche wird es nicht kommen. Denn Peace Royale wurde am Mittwoch aus dem Feld der German 1000 Guineas gestrichen, ist aktuell nicht auf hundert Prozent. Somit sieht es für Love Academy sehr günstig aus.
Auch sie hat in ihrer Karriere noch nicht viel falsch gemacht. Vor allem der spektakuläre Erfolg im Preis der Winterkönigin machte ungemein Eindruck. Vom letzten Platz kommend überspurtete die Medicean-Tochter das komplette Feld mit gewaltigem Speed. Trainer Peter Schiergen, der drei Eisen im Guineas-Feuer hat, war auch mit dem Ehrenplatz in Köln als Jahresdebutantin zufrieden.
‚Das war für den ersten Start gut, einem Auftritt in Düsseldorf steht nichts im Wege‘, hatte er schon damals gesagt. Da Stalljockey Andrasch Starke eine Sperre absitzen muss, die er sich in Iffezheim eingehandelt hat, schenkt man wieder Terry Hellier (Foto) das Vertrauen. Also dem Jockey, der Love Academy bereits beim Triumph in der Winterkönigin steuerte und der schon drei Grupperennen in Deutschland und eines in Italien in der noch jungen Saison auf sein Konto brachte.
„Love Academy hat sich bei ihrem Saisondebut gut verkauft und sollte sich nun gesteigert präsentieren“, erklärt Trainer Peter Schiergen.










