Bei kleinen Feldern gibt es häufig wenig Tempo, aber das war im Bäder-Preis am Donnerstag nun wirklich nicht der Fall. Denn der 20:10-Favorit Trigeminus wartete unter Roman Mackowiak auf niemanden, legte gleich zahlreiche Längen zwischen sich und die von Our First Chesnut angeführte Konkurrenz.
Und Mackowiak, der ständige Reiter des Austmeyer-Schützlings, wusste genau, was er in der Hand hatte. Zwar kam die von Josef vana trainierte Stute Königin Arte am Ende noch etwas näher an ihn heran, gefährden konnte sie ihn aber nie.
‚In Mannheim als er reiterlos wurde, das war einfach Pech. Es kann gut sein, dass wir uns jetzt auch Richting Ausland mit ihm orientieren‘, so Trainer Dirk Austmeyer nach dem Rennen.
In der ‚Wettchance des Tages‘ gab es eine richtig hohe Quote, da der favorisierte Schlenderhaner Idolino, der bei seinem einzigen Start 2007 den Derby-Favoriten Kamsin geschlagen hatte, unplatziert blieb. ‚Er marschierte lange gut, aber hing dann etwas‘, so Trainer Jens Hirschberger, dessen Schützling schließlich als Achter ins Ziel kam.
Der Sieg ging an den 152:10-Außenseiter New Fandango aus dem Stall von Besitzertrainer Horst Rudolph. Der Hengst gewann mit viel Speed gegen den lange führenden Quick Prinz Poldi, hinter dem mit Lasse und Dr Doctor zwei Mitfavoriten landeten. Die Viererwette zahlte stolze 154 227:10.
Eduardo Pedroza meldete sich nach dem Hauptrennen krank, sodass in der letzten Prüfung Alessandro Schikora zu einem Kistenritt auf Siesta kam und diesen in einen Erfolg ummünzte.
Der Umsatz konnte lange mit dem Vorjahr Schritt halten, doch zuletzt bröckelte er etwas ab. Die 842.035 Euro (2007 waren es 890.284 Euro) bedeuteten ein Minus von 5,42 Prozent.











