Der Stall Steigenberger greift am Mittwoch in Baden-Baden ganz groß an – mit dem steigerungsfährigen El Dancer, der schon vor dem jüngsten Treffer in Hannover vom Stall Schwindelfrei an den engagierten Eigner wechselte. Und dieser scheint einen guten Griff getan zu haben, denn El Dancer schaffte nach seinem Treffer zuvor auch gleich wieder einen Triumph.
Am Mittwoch, dem dritten Meetingstag in Iffezheim, will er nun auch den Sprung in die beste Handicap-Klasse schaffen. Im Preis der Privatsektkellerei Geldermann, einem mit 20.000 Euro ausgestatteten Ausgleich I über 2400 Meter, könnte er sogar die Favoritenrolle übernehmen.
Nicht viele Jockeys hierzulande können das geforderte Gewicht von 50 Kilo in den Sattel bringen. Doch Norman Richter, der zu guter Form zurückgefunden hat und schon einen Meetingstreffer auf seinem Konto stehen hat, ist dazu in der Lage und steuert El Dancer.
Einfach wird diesem Team der ‚Tanz in Iffezheim‘ jedoch nicht gemacht. Denn die Konkurrenz ist stark, kein Wunder, werden doch Top-Handicap inzwischen in Deutschland kaum mehr angeboten. Aus dem eigenen Stall kommt mit dem Schimmel Simonas natürlich eine harte Nuss. Champion Eduardo Pedroza (Foto) lässt sich die Gelegenheit nicht nehmen und gibt ‚auf seinem alten Freund‘, wie er Simonas gerne bezeichnet, schon ein verfrühtes Comeback.
Ganz Iffezheim hofft auf Byron und Zadounevees (Filip Minarik), der sich für Trainer Wolfgang Gülcher zu einer echten ‚Sparkasse‘ entwickelt hat. Noch längst nicht voll erkannt scheint auch der von Horst Steinmetz ins Rennen geschickte Amadeus (Jerome Lermyte), den man an der vorletzten Form, ebenfalls in Frankreich, messen sollte.
Lamantan (Andreas Göritz), Limatus (Andreas Helfenbein) und N´oubliez jamais (Andreas Suborics) sind eigentlich auf noch weiteren Distanzen in ihrem Element, an einem guten Tag aber allesamt in der Entscheidung im Neuner-Feld möglich.











