Regen zur Unzweit. Er kann so bitter sein. Ausgerechnet zur Mittagszeit, als sich viele potenzielle Besucher überlegten, ob sie denn am Samstag hinaus zur Bahn nach Iffezheim kommen sollten, regnete es in dem badischen Rennort heftig. Zahlreiche Interessierte blieben zu Hause. 7800 Zuschauer kamen, nachdem es im Vorjahr noch 8500 gewesen waren.
Bei einem neben dem Benazet-Rennen doch recht spärlichen Rahmenprogramm mit viel Basissport ging der Umsatz rapide in den Keller. Allein im Hauptrennen fehlten rund 70.000 Euro.
Am Ende summierten sich 543.585,28 Euro in acht Rennen. Das sind im Schnitt pro Rennen 14,72 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Außenanteil des Wettaufkommens lag bei 25 Prozent.
Eine Überraschung gab es gleich im ersten Rennen des Iffezheimer Frühjahrsmeetigs durch den Tiger Hill-Sohn Dali’s Tiger (Foto). Der Hengst aus dem Frankfurter Stall von Trainer Clemens Zeitz setzte sich vom letzten Platz kommend im Maidenrennen der Dreijährigen unter Jean-Pierre Carvalho als 199:10-Außenseiter durch.
Von den stark beachteten Pferden schaffte es nur Maybe in die Platzierung, während die Favoritin Manita und Sambatiger leer ausgingen.
‚Bei seinem Debut hatte er mich schon sehr enttäuscht, damals habe ich mehr erwartet, auch wenn er ein schlechtes Rennen hatte. Er wird jetzt im Hamburger Auktionsrennen starten‘, so Zeitz, der in Niederrad lediglich vier Pferde trainiert, über den Tiger Hill-Sohn.











