Eine k?nigliche Vorstellung: Peace Royale imponierend

Sie waren die Pferde mit den besten Formen aus dem vergangenen Jahr. Und sie haben ihre Leistungen auch in die mit Spannung erwartete Dreijährigen-Kampagne in 2008 hinüberretten können: Peace Royale (Foto) und Loce Academy.

Aber nicht die bislang noch ungeschlagene Ittlingerin, sondern die Sholokhov-Tochter des Filly Syndikats um Manfred Hofer, Dr. Andreas Jacobs, Albert Steigenberger und Rupert Plersch holte sich das Schwarzgold-Rennen am Montag in Köln.

Nach dem mit 65.000 Euro ausgestatteten Gruppe III-Rennen über 1600 Meter darf man schon jetzt den 1000 Guineas am 1. Juni in Düsseldorf entgegenfiebern.

Eine Schrecksekunde gab es für das Team um die Siegerin Peace Royale (37:10) im Schlussbogen, als die von Andreas Wöhler trainierte Lady plötzlich wegrutschte. Doch Andreas Suborics konnte dieses Malheur sofort korrigieren und kam schon im Vordertreffen in die Gerade.

Hier führte noch Idonea, doch bald schon attackierte die favorisierte Loce Academy entscheidend. Es sprach kurz einiges für den Ritt von Andrasch Starke, aber Peace Royale ging schon früh fürs Auge besser. Nur mit den notwendigsten Hilfen löste sich die Stute locker mit einer halben Länge vor Loce Academy, die gleichermaßen ein ausgezeichnetes Jahresdebut gab.

Das gilt auch für die noch enorm stark endende Wittekindshoferin Rosenreihe und die gut dabeibleibende Diamantgöttin.

‚Im Schlussbogen ist Peace Royale weggerutscht, hat auch ein Eisen vorne rechts verloren, auch Zaya rutschte weg. Aber Peace Royale hat sich großartig verkauft‘, erklärte Andreas Wöhler.

Und Manager und Mitbesitzer Manfred Hofer ergänzte: ‚Ich hätte noch gar nicht mit einem Sieg gerechnet, denn die Stute hatte einen kurzen Arbeitsstopp.‘ Die drei Erstplatzierten werden sich in den Guineas wieder treffen.

‚Wir sind zufrieden. Beide Stuten haben sich beim Jahresdebut gut genug aus der Affäre gezogen. Das Ziel sind die Guineas‘, berichtete Peter Schiergen, der die Zweit- und Drittplatzierte stellte.

Unmittelbar nach der Siegerehrung wurde mit dem Fährhofer Quijano der ‚Galopper des Jahres 2007‘ dem Publikum präsentiert. Die Bahn platzte bei Sommerwetter aus allen Nähten.

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