Als 13:10-Favorit war der von Peter Schiergen für den Stall Blankenese trainierte Samum-Sohn Kamsin in den Frühjahrspreis des Bankhaus Metzler gegangen. Und in dem mit 50.000 Euro dotierten Gruppe III-Rennen in Frankfurt-Niederrad wurde der Hengst dem Vertrauen der Wetter auch gerecht, gewann Start-Ziel sicher mit eineinviertel Länge Vorsprung.
Der Ittlinger Lancetto (Andreas Helfenbein) versuchte in der Zielgeraden zwar alles, konnte den Schiergen-Schützling, der ein durchaus flottes Tempo angeschlagen hatte, aber nicht gefährden, denn dieser konnte immer wieder zulegen.
No Pardon aus dem Stall von Andreas Trybuhl machte als Dritter dahinter die Favoritendreierwette (38:10) komplett. Vierter wurde mit Captain Camelot der längste Außenseiter im Feld.
‚Es war ja erst sein dritter Start, aber er hat heute bewiesen, dass er Stehvermögen besitzt. Nun wird er in Köln in der Union laufen, aber bis Hamburg ist es noch weit. Der Boden war heute schnell, und die Leistung war sehr gut. Weicher Boden ist für ihn sicher kein Nachteil, und wir können nach heute optimistisch bleiben‘, so der Siegtrainer Peter Schiergen, für dessen Stalljockey Andrasch Starke es in Niederrad ein Super-Tag war, denn der Sieg auf Kamsin war bereits Tagestreffer Nummer fünf!
Zufrieden war auch Mario Hofer mit dem Laufen von Lancetto, denn an einem Kamsin kann man sicher scheitern. Der Stallgefährte Something Stupid blieb dagegen unter seiner Form, landete abgeschlagen auf dem letzten Platz.
Ein ganz besonderer Tag war es für Kamsins Züchter Bruno Faust. Dessen Gestüt Karlshof zeichnet sowohl als Züchter von Kamsins Vater Samum als auch von seiner Mutter Kapitol, deren Vater Winged Love Faust ebenfalls importierte.











