Evening Boy rehabilitiert, Now forever und Malahito top

‚Wir haben keine Erklärung‘, hieß es nach dem ersten Auftritt des von Hans Blume (Foto) trainierten Evening Boy vor einigen Wochen in Frankfurt. Als hochgehandeltes Pferd gab der Lomitas-Sohn damals eine schwache Vorstellung. Doch das Vertrauen war ungebrochen: 14:10 notierte Stall Lucky Owners Dreijähriger am Donnerstag in einem Dreijährigen-Rennen in Dortmund.

Unter Jean-Pierre Carvalho wurde er dieser Einschätzung nun in Dortmund in der Maidenklasse gerecht.

Mit sehenswertem Speed zwang Evening Boy den Itlinger Narcisco sowie Manita in die Knie und könnte bald schon höhere Weihen ansteuern. Jedenfalls siegte er wie ein Steher. ‚Er ist überall genannt, mal schauen, wo wir jetzt weitermachen‘, sagte Hans Blume.

Seinen prominenten Geschwistern scheint der von Roland Dzubasz trainierte Big Shiuffle-Sohn König Shuttle nacheifern zu wollen. Denn schon beim zweiten Start wandelte der 39:10-Mitfavorit unter David Smith (zweiter Tagessieg) in Leipzig auf Erfolgskurs. Die Fährhoferin Rahada und der Favorit Eastern Eagle mussten gegen ihn passen.

Nur echte Hoffnungsträger musste die Ammerländerin Now forever bei ihrem Debut in Frankfurt vor sich lassen. Spätestens seit dem Donnerstag ist die Tiger Hill-Tochter aus dem Stall von Peter Schiergen selbst ein Trumpf. Denn unter Andrasch Starke setzte sich die 25:10-Favoritin souverän von Frida und der Martillo-Schwester Mangala in Dortmund ab. ‚Wir wollen mit ihr Black Type schaffen‘, ließ Peter Schiergen durchblicken.

Dass seine Nennungen für das Bavarian Classic und das Derby nicht umsonst getätigt wurden, untermauerte Gestüt Haus Hahns Algon (31:10) in Bremen. Mit langgezogenem Speed enteilte der Invincible Spirit-Sohn, den wie Now forever Peter Schiergen trainiert, dem Außenseiter Hanseati Cross und Expensive Girl.

Enorm viel Freude mit seinen Pferden hat zur Zeit der Düsseldorfer Guido Schmitt. Mit dem Ocean of Wisdom-Sohn Malachito, der bei seinem dritten Lebensstart als 47:10-Mitfavorit deutlich verbessert war, ließ sich der Schützling von Mario Hofer ein weiteres Maidenrennen in Dortmund nicht nehmen.

Völlig überlegen machte er sich von dem hochgewetteten Zauberstar sowie dem Außenseiter Ashmore Irland frei und sollte bald schon in einer ganz anderen Kategorie aufhorchen lassen.

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