K?ln: Oldies Sacho und Willingly zu stark f?r die Jugend

Nicht die jungen Pferde, sondern zwei Oldies waren die Stars in den beiden Listenrennen am Sonntag im Weidenpescher Park. Denn mit Wilfried Kujaths Sacho (zehnjähriger Wallach) und dem von Michael Trybuhl (Foto) trainierten Willingly (neunjähriger Hengst) setzten sich die ältesten Pferde in den beiden Black Type-Prüfungen durch, konnten damit überraschenderweise dem Ansturm der Jugend trotzen.

Beide kamen als Außenseiter zum Zuge, denn auf Sacho gab es im Jean Harzheim Sprintpreis 147:10 und auf Willingly in der Excelsior Hotel Ernst-Meile 135:10.

Doch der Reihe nach. Nach einem Rennen aus dem Vordertreffen konnte sich der Dashing Blade-Sohn Sacho (Andreas Suborics), der das Rennen bereits im Vorjahr gegen Lucky Strike (wurde am Morgen zum Nichtstarter erklärt) gewonnen hatte, hauchdünn mit einem Hals-Vorteil gegen Shinko’s Best durchsetzen, hinter dem der Hofer-Schützling Mood Music als Dritter nur mit einem kurzen Kopf Rückstand ebenfalls dichtauf war.

‚Von diesem Pferd müsste man 100 haben‘, freute sich Trainer Wilfried Kujath nach dem Triumph seines unverwüstlichen Cracks in diesem 20.00er über 1200 Meter.

Die Enttäuschung des Rennens war das Laufen des Ammerländers Alaska River. Der 15:10-Favorit bewies einmal mehr, dass er durchlässigen Boden benötigt, denn er kam nach einem Rennen aus dem Vordertreffen nur als Letzter über die Linie.

In der Excelsior Hotel Ernst-Meile stand der Schlenderhaner Aviso unter Tom Queally in der Favoritenrolle, doch eine echte Siegchance besaß der Vierjährige in diesem Rennen letztlich nicht, er wurde nur Fünfter. Früh in der Geraden hatte an der Innenseite der alte Kämpe Willingly die Spitze übernommen. Der Second Set-Sohn, der sein letztes Rennen vor dreieinhalb Jahren in Dortmund gewonnen hatte, setzte sich gleich auf Vorsprung ab, konnte diesen unter Adrie de Vries schließlich auch bis ins Ziel behaupten.

Zwar kamen Beltanus und Smokejumper auf den letzten Metern immer näher, doch langte es noch zu einem leichten Erfolg mit eindreiviertel Länge Vorsprung.

‚Heute passte einfach alles, Boden, Tempo, Jockey‘, freute sich Willinglys Trainer Michael Trybuhl, dass sein Schützling endlich wieder erfolgreich war.

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