Deutschlands erfolgreichster vierbeiniger Globetrotter Quijano wird sich am Samstag mit seiner ständigen Begleiterin Ilke Hildebrand auf den Weg nach Amsterdam machen, von wo aus der Fährhofer mit dem Flugzeug nach Hong Kong transportiert wird, wo am Sonntag in einer Woche für den Wallach das nächste Highlight ansteht.
Denn dann startet der Euro-Millionär im Audemars Piguet Queen Elizabeth II Cup, dem mit 14 Millionen HK-Dollar (rund 1,8 Millionen Dollar) dotierten Gruppe I-Rennen über 2000 Meter. Dort wird der Acatenango-Sohn, der zuletzt als Vierter im Dubai Sheema Classic in Nad Al Sheba einmal mehr eine starke Form zeigte, voraussichtlich auf elf Gegner treffen. Einen davon, nämlich das Hong Kong-Ass Viva Pataca, musste Quijano bereits in Dubai vor sich dulden, doch war damals der Rennverlauf für den Fährhofer nicht optimal gewesen.
Im Ziel lag nicht einmal eine Länge zwischen diesen beiden, so dass eine Formumkehr in der nächsten Woche nicht aus der Welt sein sollte, wenngleich Quijano erstmals seit seinem Flop in Vichy wieder auf einer solch kurzen Distanz antritt.
Im Rating steht außer Viva Pataca nur noch der Japaner Matsurida Gogh über dem Asterblüte-Crack. Der fünfjährige Hengst gewann im Dezember das Arima Kinen, das größte Rennen Japans, und bei seinem Saisondebut im März ein Gruppe II-Rennen. Interessant ist auch Archipenko, der Dritte aus dem Dubai Duty Free, der in dem 1777 Meter-Rennen zum Schluss das schnellste Pferd war.
Doch verstecken muss sich die deutsche Hoffnung nicht, und die Chancen, dass er es seinem Zuchtgefährten Silvano nachmacht, der das Rennen 2001 gewann, sind durchaus da. „In der Vorbereitung läuft alles nach Plan. Mit einem besseren Rennverlauf hätte er in Dubai auch Zweiter werden können”, so sein Trainer Peter Schiergen, der gemeinsam mit Jockey Andrasch Starke in der nächsten Woche nach Hong Kong fliegen wird und dem vor dem erneuten Duell mit Viva Pataca in der nächsten Woche nicht bange zu sein braucht.











