Vier hochkarätig besetzte Dreijährigen-Rennen zogen die Turffans am Sonntag so richtig in ihren Bann. Jede Menge versprechende Kandidaten präsentierten sich. Den Anfang machte Stall Hornoldendorfs Ostland in Mülheim. Nach dem glänzenden Einstand in Bremen galt der Lando-Sohn aus dem Stall von Peter Schiergen unter Andrasch Starke als 30:10-Co-Favorit.
Von seinem Jockey stets im Vordertreffen günstig platziert, machte sich Ostland in der entscheidenden Phase sicher von dem Ostmann-Schützling Valdino, der kaum besser debutieren konnte, und dem außen noch nett anziehenden Akiem frei. ‚Er könnte jetzt ins Derby-Trial auf dieser Bahn gehen‘, hieß es über Ostland, der natürlich auch eine Nennung für das Blaue Band besitzt.
Die Enttäuschung des Rennens war der Favorit Der Spieler als Sechster. Lennart Hammer-Hansen hielt sich mit ihm lange an letzter Stelle auf und fand im Einlauf keinerlei Platz. Der Singspiel-Sohn hatte sich aber am Start deutlich versäumt und soll sich im Rücken gezerrt haben.
Ihr Name ist versprechend. Und sie zeigte, dass man nicht ohne Grund jede Menge von ihr hält: A Million Dollars, eine Big Shuffle-Tochter des Stalles Sparenburg aus dem Stall von Uwe Ostmann, beherrschte am Raffelberg die Stutenprüfung.
In diesem hochklassig besetzten Rennen ging die 34:10-Mitfavoritin aus der Zucht der Shatoria Stables unter Terry Hellier scheinbar mühelos an Mona Lisa vorbei und machte riesigen Eindruck. Dritte wurde die Favoritin Wonderful Time, die außen noch schnell wurde.
A Million Dollars (Foto Mitte), eine Schwester mehrerer 80-Kilo-Pferde, dürfte vor einer glänzenden Zukunft stehen. ‚Sie könnte nun im Scherping-Rennen starten‘, sagte Uwe Ostmann.
Champion Eduardo Pedroza präsentiert sich auch in der neuen Saison bereits in Top-Form. In Frankfurt wartete er mit Stall Schwindelfreis Dr Doctor (ein Priolo-Sohn aus dem Quartier von Andreas Wöhler) lange mit der entscheidenden Attacke auf den Piloten Atlantic Racer, bekam alles noch sehr sicher geregelt, während Delacroix als Dritter überraschend weit kam. Damit landete der 30:10-Mitfvorit nach seinem Sand-Sieg einen weiteren Treffer.
Ein Jahr nach dem Maidentreffer des späteren Derby-Zweiten Antek legte der Röttgener Daressalam seine Maidenschaft in Frankfurt ab. Und wie! Der Singspiel-Sohn aus dem Stall von Waldemar Hickst sorgte gleich bei seinem ersten Start für Furore. Als 69:10-Chance spurtete der Bruder des 91 Kilo-Pferdes Desirao und des Derby-Platzierten Dickens mit riesigen Reserven an Tequila Arrogance und dem Außenseiter Vakant vorbei.
Sang- und klanglos gaben sich dagegen die hochgehandelten Scolari und Evening Boy geschlagen und endeten meilenweit zurück im geschlagenen Feld. Auf dem Weg Richtung Derby könnte das Bavarian Classic eine Zwischenstation für den Sieger sein.










