Top-Hickst-Form: Simon Magus auf dem Weg nach oben

Vier Starts, zwei Siege – das ist die bemerkenswerte Bilanz von Stall Dipolis Simon Magus. Der stets hochgehandelte Golan-Sohn, der seine Karriere lange Zeit hatte unterbrechen müssen, ist weiter auf dem Weg nach oben. Im Frankfurter Ausgleich II über 2000 Meter klärte der Speedwirbel des vierjährigen Hengstes schnell die Fronten. Im Sattel saß Jean-Pierre Carvalho, der den Kistenritt verwandelte und den nicht einsatzfähigen Andreas Suborics würdig vertrat.

Die 36:10-Chance schob sich locker in Front und verwies den lange führenden Mister Höny sowie Darlan, der ganz spät den Favoriten Kyoto noch verdrängte, auf die Plätze. Der höher gewettete Escardo trat auf dem sehr weich gewordenen Boden bald den Rückzug an.

Trainer Waldemar Hickst (Foto) hatte seine Pferde in ausgezeichneter Verfassung, schnappte sich außerdem mit Zaungast einen Ausgleich III und mit dem Röttgener Daresalam ein Dreijährigen-Examen.

Eine dramatische Entscheidung nahm die Wettchance des Tages. Denn mehrere Pferde kämpften in dem 1300 Meter-Handicap bis zur Linie. Mit großem Einsatz gelang dem als Achtjähriger in seinem zweiten Frühling befindlichen Night Shuffle (Szymon Jadwiszczak) von Besitzertrainer Christof Schleppi der dritte Saisonsieg vor dem Außenseiter Barten sowie Arosana und dem Favoriten Limerick Lady. Die Viererwette zahlte 11.600:10 Euro.

Seinen großen Konditionsvorteil nutzen konnte der von Christian von der Recke vorbereitete Personal Power im einleitenden Altersgewichtsrennen über 2000 Meter, das nur vier Pferde in Angriff nahmen. Start-Ziel entwickelte der 28:10-Co-Favorit gegen die permanenten Attacken von Inter Mondo immer neue Reserven. Der bereits gruppeplatzierte Schlenderhaner Allanit (14:10) wurde nur Dritter, dürfte das Rennen noch benörigt haben.

Hart kämpfen musste der von Peter Schiergen für das Gestüt Ammerland trainierte Giant´s Causeway-Sohn Lions Call. Filip Minarik rettete auf dem 26:10-Favoriten einen knappen Vorteil gegen Fly Away. Erstmals eingesetzt wurde eine neue, wesentlich modernere Graphik im Galopperkanal.

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