Nach fünf Monaten, in denen Jockey David Smith in Dubai angeheuert hatte, kehrte er Ende März wieder zurück in die Hauptstadt. Smith, der in den letzten Jahren für Lord John FitzGerald und Karen Haustein in den Sattel stieg, ist von nun an Jockey am Stall von Roland Dzubasz, der mit knapp 50 Pferden dem größten Lot des Trainingsstandortes Hoppegarten vorsteht.
‚Mit seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz ist er eine Verstärkung unserer Mannschaft. Außerdem hat er in Dubai Form getankt‘, sagt Dzubasz. In der Tat kann Smith auf sehr erfolgreiche orientalische Monate zurückblicken. Bei nur 39 Ritten gewann er 5 Rennen, war zudem acht mal platziert.
Hauptsächlich war er dabei für de Al Muhairi-Stall unterwegs. ‚Von den fünf Siegen gelangen drei während der Wochen des World Cup Carnevals, womit ich wirklich zufrieden sein kann. Insgesamt waren meine Ritte mit über 50% in den Geldrängen und das bei stark gestiegener Konkurrenz‘, präzisiert David Smith seine Dubai-Bilanz.
Damit schloss sich seine Winterform nahtlos an den bemerkenswerten Herbst an, als er mit Impetious für den irischen Trainer Eamon Tyrrell in Hannover auf Listenebene gewann und kurz danach an gleichem Ort mit der tschechischen 1000 Guineas-Siegerin Hanover Lady, ebenfalls einer großen Außenseiterin, für Trainerin Lucie Vondrova ganz knapp an einem weiteren Listensieg vorbeischrammte.
David Smith, der in Deutschland stets ein Jockey in der zweiten Reihe war, wurde häufig von dem im Vorjahr verstorbenen Göddert Sybrecht engagiert und auch der von Bremen aus, mit kleinem Lot sehr erfolgreich agierende Günter Lentz, greift gern und erfolgreich auf den Iren zurück. Mit großem Stall im Rücken sollte Smith vor einer guten Saison stehen, auch wenn er nicht Stalljockey im eigentlichen Sinne ist. Am Samstag in Halle schaffte er mit Chawan bereits einen Treffer.











