Andre Fabre und Georg Baron von Ullmann. Sie sind so etwas wie ein internationales Dream-Team. Was diese zwei zusammen angefasst haben, das hat geklappt. Zumindest meistens. Shirocco formte Fabre für Ullmann zum Breeders‘ Cup-Sieger, aus Manduro machte der französische Startrainer einen Weltchampion.
Das nächste Kunststück soll Fabre nun mit dem Monsun-Sohn Persian Storm vollbringen. Am Sonntag gibt dieser in Longchamp sein Debüt für den französischen Trainer. Im Prix d’Harcourt versucht sich der Hengst aus der Zucht von Dr. Christoph Berglar in einem Gruppe II-Rennen über 2000 Meter, auf den Sieger warten 74.100 Euro.
Persian Storm, der zuvor von Peter Schiergen und Jens Hirschberger trainiert wurde, gewann in Deutschland drei Rennen. Zweijährig siegte er beim Debüt in Bremen, belegte danach Rang vier im Preis des Winterfavoriten. Dreijährig gewann der braune Hengst mit dem Bavarian Classic und dem Fürstenberg-Rennen gleich zwei Gruppe-Prüfungen, belegte zum Saisonfinale Platz zwei im Merrill Lynch Euro-Cup in Frankfurt.
Im Prix d’Harcourt trifft der Derby-Sechste des Vorjahres, der Stephane Pasquier im Sattel haben wird, voraussichtlich auf sieben Gegner. Unter diesen befindet sich auch die Top-Stute Musical Way, die in ihrer Karriere schon knapp 400.000 Euro verdiente. Ebenfalls im Aufgebot des Rennens sind der Röttgener Aspectus (Trainer ist ebenfalls Andre Fabre, Jockey Johan Victoire).
Mit Soum kommt ein weiterer Ullmann-Starter in Longchamp an den Ablauf. Den dreijährigen Monsun-Sohn, der sein Debut gibt, wird Olivier Peslier reiten. Am Dienstag ist das Team Ullmann/Fabre dann in einer Listenprüfung in Maisons-Laffitte mit Echoes Rock (Stephane Pasquier) vertreten.











