Die Atmosphäre war schon ein wenig gespenstisch. Als am Mittwochmorgen nun die internationale Fachpresse beim traditionellen Godolphin-Frühstück die Galopps der Stars der blauen Flotte begutachtete, verfinsterte sich der Himmel über Dubai. Nur wenige Meter von der privaten Trainingsbahn Al Quoz entfernt war eine Fabrik für Feuerwerkskörper explodiert und sorgte für pechschwarze Rauchwolken am Himmel.
Der guten Laune des Godolphin-Teams konnte das jedoch keinen Abbruch tun. Voller Zuversicht gehen die Jockeys Frankie Dettori und Kerrin McEvoy sowie Trainer Saeed bin Suroor (Foto) und Racing Manager Simon Crisford in die World Cup-Veranstaltung am Samstag.
Mit Jalil und Happy Boy ist die Mohammed-Flotte doppelt vertreten im 6 Millionen-World Cup. ‚Wir haben Jajil immer gemocht‘, erzählte Suroor. ‚Wir waren von den Fortschritten, die er im Winter machte, nicht überrascht. Mit seinem Sieg in der Maktoum Challenge hat er sich einen Startplatz gegen Curlin und die anderen im World Cup verdient.‘
Und der Coach weiter: ‚Jalil muss weiter zulegen, aber ich denke, dass von ihm noch einige Steigerung zu erwarten ist.‘
Der zweite Kandidat, die Neuerwerbung Happy Boy, musste nach seinem Sieg beim Racing Carnival eine Pause einlegen. ‚Seine Vorbereitung wurde durch eine Infektion am Bein beeinträchtigt. Aber wir hoffen, dass er am Samstag gut laufen wird. Es war ein Rennen gegen die Zeit.‘ Und wer weiß, vielleicht kann ja gerade das Godolphin-Duo Curlin auf den Zahn fühlen.










