Zweimal war er auf der Neusser Sandbahn überlegen erfolgreich gewesen, am Karfreitag in Bremen musste Hans-Heinrich Jörgensens Dreijährigen-Crack Black out gegen hoffnungsvolle Pferde auf der Grasbahn heran. Doch auch die hatten gegen den Second Set-Sohn auf schwerer Bahn in einem Maidenrennen über die Meile nicht den Hauch einer Chance.
Mit elf Längen Vorsprung deklassierte der Fuchs (60:10, Foto) die Konkurrenz. Andreas Helfenbein hatte schon bald das Kommando übernommen, in der Zielgeraden konnte ihm kein Gegner folgen. Shivas hatte als Zweiter seinen Platz relativ früh sicher, war noch vor Indomable, einem 2.000 Guineas-Kandidaten aus dem Stall von Andreas Wöhler.
Nun darf man sich wirklich fragen, was Black out kann. Eventuell kann er das schon in der nächsten Woche zeigen, denn sein Trainer hat ihn für den Preis der Dreijährigen in Düsseldorf genannt.
Musste das Gestüt Fährhof hier noch eine Niederlage hinnehmen, so ging das Maidenrennen für die Steher an die Sottrumer Zuchtstätte, als der Ekraar-Sohn Solapur (29:10) sich – ebenfalls von der Spitze aus – sicher gegen den Asterblüte-Hengst Ostland und Horst Steinmetz‘ Tequila Arrogance durchsetzen konnte.
Im Vorjahr hatte man in diesem Rennen den späteren Derbysieger siegen sehen, als Adlerflug zum Zuge kam. Und wenn es nach den Verantwortlichen von Solapur geht, dann ist auch für den Fuchs das ‚Blaue Band‘ das Ziel. ‚Er hat uns positiv überrascht, unter den heutigen Bedingungen hatten wir nicht unbedingt mit einem Sieg gerechnet. Er hat uns heute Kampfgeist gezeigt, muss aber noch ein bißchen Routine sammeln‘, so Andreas Wöhler.











