Sch?ningh-Zuschlag: Das sind die Gr?nde f?r das Votum

Es war die erfreulichste Meldung der letzten Wochen: Die Zukunft der Galopprennbahn Hoppegarten ist in trockenen Tüchern. Gerhard Schöningh sicherte sich die Anlage. Der Verkäufer ist eine Tochter der Bodenverwertungs- und verwaltungsgesellschaft (BVVG), deren Chef Wolfgang Horstmann als Verkaufsprofi erleichtert sagte: ‚Ich habe schon alles Mögliche verkauft, aber noch nie eine Rennbahn, es war ein sehr komplizierter Weg bis zum positiven Abschluss.‘

Wie bei der Pressekonferenz weiter zu hören war, hatte es zwar höhere Gebote gegeben, ‚aber das Konzept von Herrn Schöningh war am überzeugendsten.‘ Schließlich stand die Zukunft des Rennsportes bei allen Gedanken an oberster Stelle.

‚Bei der Privatisierung war es uns sehr wichtig, dass die Rennbahn im Grünen als Standort für Rennen vor den Toren Berlings erhalten bleibt,‘ machte Wolfgang Horstmann deutlich, ‚die Grundlage dafür ist nun gelegt. Der Käufer hat sich sehr intensiv mit der Anlage befasst und überzeugende Vorstellung für die Förderung des Galopprennsportes präsentiert.‘

Das Kürzel GS steht für Gerhard Schöningh (46), den man hier zu Lande aber auch in der internationalen Rennsportszene bestens kennt. Schließlich ist der in London lebende ehemalige Fondmanager seit längerem Besitzer mehrerer Pferde.

Vor einer interessanten Aufgabe steht aber auch der bisherige Präsident des Rennvereins, Andreas Neue. Ein Mann, dem es mit zu verdanken ist, dass es in den vergangenen zwei Jahren überhaupt Rennen gegeben hat. Jetzt ist Andreas Neue Geschäftsführer der GS Galopprennbahn Hoppegarten GmbH.

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