Im Mai steht mit dem Kentucky Derby (das Foto zeigt Kentucky Derby-Sieger und Volksheld Barbaro) der erste Lauf der diesjährigen Triple Crown auf dem Programm. Mit dabei könnten dann auch zwei in Deutschland gezogene Pferde sein. Rein theoretisch zumindest.
Denn mit Saint und Lieutenant bekamen gleich zwei vom Gestüt Fährhof gezogene Hengste eine Nennung für die amerikanische Triple Crown. Der eine von ihnen ist noch nicht einmal am Start gewesen und steht auf keiner Trainingsliste. Und der andere ist auch noch sieglos!
Das hinderte Besitzer John M.B. O’Connor aber nicht daran, Saint und Lieutenant mit einer Nennung für die wichtigste Rennserie des amerikanischen Rennsports auszustatten.
Bei Saint handelt es sich um einen Dashing Blade-Sohn aus der Big Shuffle-Tochter Suanita, eine Schwester des Derby-Zweiten Surako. Saint absolvierte bis heute aber keinen einzigen Start, steht aktuell sogar nicht einmal im Rennstall.
Lieutenant, neben Saint das einzige in Deutschland gezogene Pferd auf der 448 Kandidaten umfassenden Nennungsliste, ist immerhin zweimal am Start gewesen. Bei seinem Debüt endete der Black Sam Bellamy-Sohn unplatziert, belegte danach Rang zwei in einem Maidenrennen im Belmont Park. Trainer des Hengstes ist Bernardo Caleijas.
Neben den zwei deutsch gezogenen Pferden befinden sich sieben Pferde aus Irland auf der Nennungsliste. Angeführt wird dieses Kontingent von Domestic Fund, einem von Dermot Weld trainierten Sadler’s Wells-Sohn, der Platz fünf im Breeders‘ Cup Juvenile Turf belegte. Nur ein einziges in Frankreich gezogenes Pferd erhielt eine Nennung. Das ist der Aga Khan-Hengst Shediak, ein Selkirk-Sohn, der im Oktober in Paris Dritter in einem Gruppe I-Rennen wurde.
Die anderen aus Europa stammenden Pferde, die in der Triple Crown antreten könnten, stammen von Dalakhani, Hernando, Pivotal, Red Ransom, Rock of Gibraltar und dem Ex-Schlenderhaner Danehill-Sohn Tiger Hill.












