Die Mega-Quote in Neuss: ?ber 600.000 in der Viererwette!

Es war eine der höchsten Quoten in der Geschichte des deutschen Galopprennsports: Dank des Jackpots von knapp 12.000 Euro war die Viererwette in der Wettchance des Tages am Sonntag in Neuss ganz besonders attraktiv.

Und dank des sensationellen Ausgangs mit den alten Sand-Recken Twist Hennes (Henk Grewe, 165:10, Foto) vor Kara´s Boss (93:10) und Mr. Prado (521:10) sowie Pawnbroker (61:10) zahlte diese Super-Wette 623.707:10 Euro! Ein Wetter von außerhalb der Bahn durfte mehr 31.000 Euro in Empfang nehmen. Die Dreierwette wurde nicht getroffen.

Vor wenigen Wochen wurde er zum Nachwuchs-Champion gekürt. Am Sonntag bewies er seine reiterlichen Fähigkeiten: Fabian Xaver Weißmeier bewies in einem packenden Endkampf eiserne Nerven und verschaffte dem von Jan Pubben vorbereiteten 83:10-Außenseiter Bentos im Auftaktrennen einen Nase-Vorteil gegen Kypria.

In starker Verfassung hat Mario Hofer seine Pferde bereits an den ersten Tagen der Saison. Nach den beiden Treffern am Vortag stand Stall Australias Import-Wallach Triple Beat nach zwei Platzierungen in Frankreich in der Maidenklasse nun meilenweit über der Konkurrenz. ‚Das ist der Teuerste, den ich bisher gekauft habe‘, signalisierte Besitzer Stefan Hoffmeister.

Mit Andreas Helfenbein spazierte der 12:10-Favorit beim Flaggenstart (die Maschine war nach einem Fehlstart defekt) souverän davon. ‚Es gibt keine Opposition‘, meinte Rennkommentator Pan Krischbin schon unterwegs zum späteren 14-Längen-Sieger.

In der Form ihres bisherigen Reiter-Lebens agiert Steffi Hofer. Gewaltige Reserven entlockte sie dem von Ertürk Kurdu trainierten Kazike (50:10) im 1900 Meter-Ausgleich III, um mit Highbrow und Wagner zwei weitere Spezialisten noch abzufangen und ihren vierten Saisonsieg zu schaffen.

Mit unglaublichen Speed riss Ralf Schaafs Nabob (85:10, Alexander Pietsch) im Altersgewichtsrennen über 1500 Meter noch die Partie gegen den in Sicherheit geglaubten Marksman aus dem Feuer. Aus em Nichts flog der zehnjährige Bahnspezialist noch heran. Rang drei belegte Rushing Dasher, während der Favorit Sky Crusader auf zu kurzer Distanz nie Bande fand und als Letzter krass enttäuschte.

Die Dreijährigen-Prüfung ging etwas überraschend an Hans-Heinrich Jörgensens Black Out (Marvin Suerland, 65:10), der vorneweg gegen Download und den Favoriten Tangerine Dream einen Spaziergang hinlegte.

Trotz des hohen Jackpots blieb der Umsatz sehr mäßig: 158.000 Euro flossen durch die Kassen, davon 52.000 Euro im Jackpot-Rennen. Im Hürdenrennen mussten 6.000 Euro nach dem Ausfall von Ibris zurückgezahlt werden.

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