Sportlich top, wirtschaftlich leider wieder ein Flop – die Saison 2007 hatte erneut zwei Gesichter. 1736 Galopprennen (Vorjahr: 1780) wurden im deutschen Turfjahr 2007 durchgeführt. Insgesamt 217 Rennveranstaltungen (Vorjahr: 220) fanden an 40 verschiedenen Orten statt.
Der Gesamtwettumsatz betrug 48.248.939 Euro (Vorjahr: 51.141.684 Euro) und ging damit um 5 Prozent zurück. Rund 18,7 Mio. Euro an Rennpreisen und Prämien wurden von den Veranstaltern an die Besitzer und Züchter der erfolgreichen Pferde ausgezahlt.
Der Leistungsstand der deutschen Galopprennpferde, die auf dem internationalen Markt so begehrt sind wie nie zuvor, bewegt sich weiter auf hohem Niveau. So bestritten in Deutschland trainierte Galopper 1862 Auslandsstarts und gewannen in zalreichen Ländern in aller Welt Rennpreise von fast 6,3 Mio. Euro. Bei der Jährlingsauktion in Baden-Baden kam es zu einem neuen Rekord: 710.000 Euro wurden für den einjährigen Vollblüter North Star (Foto, v. Monsun) bezahlt.
Der in Deutschland gezüchtete Hengst Manduro steht an der Spitze der Weltrangliste 2007 der Galopper, nachdem bereits ein Jahr zuvor mit Shirocco und Hurricane Run zwei Hengste aus deutscher Zucht monatelang das Spitzenduo der Weltrangliste gebildet hatten. Insofern war 2007 ebenso wie schon 2006 in sportlicher Hinsicht für das Vollblut „made in Germany“ ein geradezu sensationell erfolgreiches Jahr.











