Die Absage der Silvester-Veranstaltung in Neuss ist bitter für den deutschen Turf. Gar keine Frage. Ein Traditionstermin kommt nicht zustande. Zuwenig Pferde, das war schon enttäuschend für den Sand-Sport am Hessentor. Aber bei so einem desaströsen Ergebnis der Starterangabe blieb nichts anderes übrig.
In diesem Zusammenhang erreichten uns einige Informationen und ein Appell von Seiten der Besitzervereinigung an die Aktiven, die wir im Folgenden widergeben möchten, zumal auch das Nennungsergebnis für den 6.1.2008 sehr übersichtlich ist.
‚1. In den Winterrennen bis Ende Februar wird für alle Pferde Transportkostenbeihilfe gezahlt, die nicht einen Geldpreis von mehr als 800 Euro gewonnen haben – normalerweise gilt im Westen – keinen Geldpreis. Das heißt i.d.R. alle 3. und 4. platzierten Pferde bekommen, wenn die übrigen Vorraussetzungen stimmen, Transportkostenbeihilfen. (Details in den besonderen Bestimmungen, siehe letzten WRK S.2259)
2. Rennpreiserhöhungen – in geringem Maße zwar, doch über die Wintersaison gesamt fast 10 % mehr.
3. Sonderregelungen für das Sandbahnhandicap.
4. Pferde können, wenn sie ansonsten ‚gut drauf sind‘, auch durchaus mehrfach hintereinander laufen.
Diese Änderungen und die finanzielle Absicherung der Rennen funktioniert nur, wenn wenigstens eine durchschnittliche Starterzahl von 9-10 Pferden/Rennen zustande kommt. Darunter werden die Rennen unwirtschaftlich, weniger Umsatz und dies führt dann zu Absagen aus wirtschaftlichen Gründen.
Eine Vielzahl von Sponsoren, die Besitzertrainer und Amateure unterstützen die Winterrennen – es wäre schön, wenn die Aktiven die sich bietenden Chancen nutzen würden. Solidarität im Rennport ist keine Einbahnstraße.‘












