Im Februar 2006 hatte sich der damals vierjährige Kartago bei seinem Dubai-Aufenthalt vorne links eine Fraktur zugezogen, die eine zwanzigmonatige Pause nach sich zog. Inzwischen von Waldemar Hickst trainiert, zeigte sich der Big Shuffle-Sohn beim Comeback von sehr guter Seite und gewann in ausgezeichneter Manier. „Ein sensationelles Pferd“, nannte Jockey Andreas Helfenbein den Hengst des Stalles Bona, der von der Spitze aus das Geschehen bestimmte und sicher siegte.
Es wurde nicht das erwartete Duell zwischen ihm und dem Boden- und Bahnspezialisten Grantley, denn der Schützling von Heinz Hesse kam nicht über den dritten Platz hinaus. „Er ist keine Maschine, vorne wurde von einem sehr guten Pferd richtiges Tempo vorgelegt. Das muss man akzeptieren“, erklärte der Frankfurter Trainer, der mit seinem Schützling weiterhin den Sandbahn Grand Prix als Hauptziel im Programm hat. Dort besteht die Chance zur Revanche, denn auch Kartago könnte für diese Aufgabe in Frage kommen. „Das muss aber erst noch mit dem Besitzer besprochen werden“, erklärte Trainer Waldemar Hickst.
Der zweite Lauf im Preis der Perlenkette ging durch Wagner in den Stall von Besitzertrainer Christian Peterschmitt, der mit Contas und Sunny General auch noch den Vierten und Fünften stellte. Mit Fit for future siegte der zweitgrößte Außenseiter im RaceBets.com-Hürdenrennen. Fabian Xaver Weißmeier saß im Sattel der Stute, die von Reinhard Johannsmann in Gütersloh trainiert wird und nach einem Rennen aus dem Vordertreffen gewann.
Eine neue Sandbahn-Hoffnung könnten die Besucher im Ausgleich III über 1500 Meter gesehen haben, denn der von Andreas Löwe vorbereitete Ocareion siegte in einer Manier, die ihm eine gute Zukunft eröffnen dürfte.












