Deauville ist nicht Neuss. Das musste das Team um den dreijährigen Storm Cat-Sohn Thunder Storm Cat am Mittwochnachmittag feststellen, als der Hengst aus dem Stall von Mirek Rulec den Prix Lyphard, ein über 1900 Meter führendes Listenrennen als Vorletzter beendete. Dabei hatte der deutsche Vertreter bis in die Gerade auf Platz zwei gelegen.
Doch das an der Spitze angeschlagene Tempo in diesem 52.000er war viel zu hoch und so wurde Thunder Storm Cat (Foto), der zuletzt in Neuss mit 31 Längen Vorsprung gewonnen hatte, in der Geraden duchgereicht, kam schließlich als Vorletzter über die Linie.
Der Sieg ging an den von Jean-Pierre Gauvain trainierten Willywell, der unter Franck Blondel leicht gegen Major Grace und die aus England angereiste Soft Morning gewann. Erst als Sechster kam der favorisierte Lando-Sohn Touch of Land ins Ziel.
Ein erfolgreicher Tag war es dagegen für Katharina Daniela Werning, die in einem Verkaufsrennen mit Pavel Vovcenkos Kasus (49:10) knapp gewann und sich damit ihre Chance auf den Titel als erfolgreichste weibliche Reiterin im Nachbarland offenhielt. Nun kann evtl. schon ein zweiter Platz mit Tsigane beim letzten Lauf am Donnerstag genügen.











