Die im Prix Miesque (Gr.II) in Maisons-Laffite 2002 siegreiche, von Andraes Trybuhl für den Stall Primeo trainierte White Rose, sorgte am ersten Tag der December Sale Mares für einen Spitzenpreis. Bei 620.000 Guineas fiel der Hammer für die von Pivotal tragende Stute, die aus dem Angebot von Haras de Bouquetot im Ring erschien.
Als Käufer trat Blandford Bloodstock, die auch in Baden-Baden schon oft zum Zuge gekommen war, auf. White Rose, eine Tochter der Champion-Zweijährigen Wild Romance und auch in Mülheim im Preis der Diana klassisch platziert gelaufen, startete in der Zucht mit der von Galileo stammenden Promesse de L’Aube, die in diesem Jahr zweijährig in Frankreich platziert lief. Die weiteren Nachkommen sind ein King’s Best-Sohn und ein von Montjeu stammendes Stutfohlen.
Eine von Danehill Dancer tragende Selkirk-Tochter brachte am frühen, ersten Tag der December Sale Mares mit 475.000 Guineas bereits einen Toppreis. Die vom Marston Stud angebotene zweifache Siegerin brachte mit English Ballet die Siegerin in den Solera Stakes von Newmarket (Gr.II), die sich ferner in den Fillies‘ Mile (Gr.I) von Ascot platzierte.
Dass die Selkirk-Tochter von Spitzenbeschäler Danehill Dancer – der Sprung des in Coolmore aufgestellten Danehill-Sohnes kostet 2008 stolze 115.000 Euro – tragend ist, dürfte auch ein triftiger Grund für den hohen Preis gewesen sein. Den Zuschlag bekam die Hugo Lascelles Bloodstock.
Am Eröffnungstag kamen weitere Pferde aus deutscher Sicht in den Ring. Die in den German 1000 Guineas platziert gelaufene Turning Leaf, die tragend von Oasis Dream ist, wurde für 80.000 Guineas zurückgekauft.
Als Rückkauf wurde auch die von Sleeping Indian tragende Princess of Eden notiert, auch die Big Shuffle-Tochter Aries verließ unverkauft den Auktionsring von Tattersalls.
Einen der Top-Preise des ersten Tages erzielte Mi Emmas Royal Ascot-Bezwingerin Indian Ink (Foto). Die Coronation Stakes-Siegerin und Indian Ridge-Tochter ging für 2 Millionen Guineas an das Shadwell Stud der Maktoum-Familie.
Noch einmal 1,4 Millionen mehr legten die Maktoums für Satwa Queen hin. John Fergusson musste bis 3,4 Millionen Guineas für die Prix de l’Opera-Siegerin, eine Tochter von Muhtathir, gehen.











