Die deutsche Hoffnung Saddex konnte im Japan Cup keine entscheidenden Akzente setzen! Bei der Endabrechnung ging der Sadler’s Wells-Sohn aus dem Stall von Trainer Peter Rau unter Torsten Mundry am Sonntagmorgen (7:21 Uhr) unserer Zeit leer aus, war chancenlos und wurde nur Elfter.
Das Mega-Rennen über 2400 Meter wurde nicht unerwartet wieder zum totalen Triumph der japanischen Pferde. Admire Moon (Foto), der in diesem Jahr bereits das Dubai Duty Free in Nad Al Sheba gewonnen hatte, setzte sich nach einem dramatischen Finish knapp gegen Pop Rock, den von Olivier Peslier gerittenen letztjährigen Melbourne Cup-Zweiten, durch und wischte damit auch die Zweifel an seinem mangelnden Stehvermögen beiseite.
Auf Platz drei kam der Favorit Meisho Samson (Yutaka Take), der zuletzt im Tenno Sho noch klar vor Admire Moon gewesen war, über die Linie. Vierte wurde, vom letzten Platz kommend, die stark laufende Derbysiegerin Vodka, als Fünfter kam Delta Blues vor Chosan ins Ziel. Bester Gast wurde Papal Bull (Siebter) vor Artiste Royal.
Admire Moon (109:10), der von Kunihide Matsuda trainiert wird, hatte Meisho Samson bereits im Takarazuka Kinen einmal geschlagen. Anschließend wurde er für 43 Millionen Dollar an Darley verkauft. Zuletzt im Tenno Sho dürfte er am Rennverlauf gescheitert sein.
Yasunari Iwata saß beim wohl letzten Start des Hengstes im Sattel, seinem Eigner fließt nun ein Bonus in Höhe von 130 Millionen Yen zu. Kurios: im letzten Jahr hatte Iwata Pop Rock im Melbourne Cup geritten, war damals mit Nase geschlagen Zweiter, nun gewann er mit einer Nase Vorsprung gegen eben jenes Pferd.
Saddex lag immer im hinteren Drittel, versuchte es vor über 100.000 Zuschauern dann eingangs der Geraden ganz außen, doch sein Angriff verpuffte relativ schnell.











