Im Frühjahr hatte man mit ihr sogar bessere Ambitionen, die sie aber nicht einlösen konnte. Doch am Samstag sollte es beim Mülheimer Finalrenntag endlich einmal reichen für Palace Princess (Trainer Uwe Ostmann). Die Tiger Hill-Tochter des Gestüts Höny-Hof setzte sich in einem Maidenrennen von zweiter Position aus rasch von der Konkurrenz ab.
Andreas Helfenbein (Foto), der weiterhin in Top-Form agiert, hatte gegen Portofino und den Frontrenner Double Friend mit der 24:10-Favoritin alles unter Kontrolle. ‚Ich habe jetzt elf Rennen an vier Renntagen gewonnen. Es wird weiter gekämpft‘, sagte der Jockey. Ob es allerdings noch im Championatskampf reichen wird, wird man sehen. Jedenfalls wird es jetzt noch spannender.
Wer weiß, vielleicht wird es ja doch noch einmal eng. Denn mit Bedford Sun und Led Zeppelin (beide aus dem Quartier des Neussers Horst Steinmetz) landete Helfenbein zwei weitere Treffer an dem Königsberg-Renntag. Der Ausgleich III-Sieger Led Zeppelin geht nach Angaben seines Trainers nun in die Winterpause.
Aber Eduardo Pedroza legte ebenfalls nach, gewann mit Sarjad für Sarah Weis sein 105. Rennen in diesem Jahr. Damit trennen ihn nur noch zwei Zähler von Andrasch Starke 107), zehn Punkte muss Helfenbein (97) auf den Spitzenreiter noch aufholen.
Seinen vierten Saisontreffer markierte One more Touch im Handicap, eines von zwei Pferden aus dem Stall von Helmut Schaab.
Nach Belgien wanderte der erste Ausgleich III über 1400 Meter, als Peter Lanslots Saintclair mit einer schwungvollen Attacke unter Hana Mouchova zur Quote von 89:10 Atar und den auf zu kurzer Distanz schnell endenden Showboy Arrogance bezwang.
Zum Schluss schaffte der unvergleichliche Capitain Rodgers im Preis der Sport-Welt seinen dritten Saisonsieg. Besitzerin, Trainerin und Reiterin Birgit Lenz stürmte mit dem 138:10-Außenseiter im Schlussbogen vom letzten Platz vor das Feld und rettete sich gegen die Favoritin Nebra mit einer halben Länge ins Ziel.
Meg Summerland und Orleanda als weite Außenseiter katapultierten die Viererwett-Quote in der Wettchance des Tages nach oben – auf 118.888:10 Euro.
In den acht Rennen flossen 153.661,80 Euro durch die Kassen. Immerhin schien den ganzen Nachmittag über die Sonne am Raffelberg.











