Sechs Ladies und fast alle haben gro?e Gruppe-Chancen

Sechs Stuten findet man im Zehnerfeld des Großen Preises der Helaba – Hessen-Pokal am Sonntag in Frankfurt. Beste Chancen also für die Ladies beim Kampf um Gruppe III-Ehren und 50.000 Euro auf der 2000 Meter-Distanz im finalen Gruppe-Rennen der Saison.

Und die Stuten, die für diese ungewöhnliche Ausgangssituation sorgen, gehören fast ausnahmslos der Favoritengruppe an. Zuerst genannt werden muss natürlich die Bahnspezialistin La Dancia (Torsten Mundry). Beide Gruppe-Treffer der Brümmerhoferin aus dem Stall von Peter Rau stammen von dieser Bahn.

Nach einem durchwachsenen Frühjahr und Sommer fand die Mull of Kintyre-Tochter ausgerechnet auf ihrer Lieblingsbahn wieder Anschluss. Zuletzt im Prix de Flore in Saint-Cloud spielte sie zwar keine Rolle, aber diese Form sollte man ihr nicht ankreiden.

Einen Tick günstiger in der Partie steht nun die gleichaltrige Fair Breeze (Andreas Helfenbein), die ihr zuletzt noch unterlag.

Mit ihrer jüngsten Gruppe I-Platzierung im Gepäck könnte die immer weiter verbesserte Lady sogar die Siegkandidatin Nummer eins sein.

Aber auch die anderen Pferdedamen brauchen sich nicht zu verstecken. Beiramar (Terry Hellier) brachte sie durch ihren lohnenden Criterium-Sieg in München schlagartig wieder ins Gespräch. Die beiden Hirschberger-Stuten Ioannina (William Mongil) und Soudaine (Frederic Spanu) besitzen ausreichend Klasse, um hier mitzumischen.

Das gilt natürlich auch für die Ittlingerin Scatina (Andrasch Starke), das zweite heiße Eisen von Trainer Mario Hofer (Foto). Mit etwas mehr Glück wäre sie bereits klassische Siegerin, doch musste im St. Leger auf den letzten Metern doch noch El Tango weichen. Die Samum-Tochter hätte einen zweiten Gruppe-Erfolg mehr als verdient.

Da haben die vier Hengste einen alles andere als leichten Stand. White Lighning (Jozef Bojko) hat bislang in diesem Jahr noch nicht so recht Anschluss gefunden. Auch die Hoffnungen mit Fighting Johan (Jean-Pierre Carvalho) gingen zuletzt Negus (Eduardo Pedroza) hat sich stark gesteigert, aber muss hier noch einmal einen deutlichen Sprung bewältigen. Die heimischen Hoffnungen ruhen auf Lord Hill (Henk Grewe), der vielleicht wie 2006 gerade jetzt wieder zur Bestform zurückfindet.

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