Das Vertrauen war gewaltig – 18:10 stand der Ammerländer Alaska River (Foto), ein stets höher gehandeltes Pferd, im UBS-Sprint-Preis (20.000 Euro, 1400 m) am Sonntag in Köln. Und der Schützling von Peter Schiergen, der zeitgleich in Hannover weilte, wurde den riesigen Vorschusslorbeeren vollauf gerecht.
Andrasch Starke ließ sich auf nichts ein, beorderte den Anabaa-Sohn sofort an die Spitze. Dort besaß der Dreijährige stets einen guten Vorteil. Im Einlauf machte er kurzen Prozess mit den Gegnern, stand schon deutlich vor der Ziellinie als imponierender Sieger fest.
Noch gut in die Partie fand der dänische Gast Calrissian, der für den Ehrenplatz nie in Gefahr geriet und die große Form von Trainer Lars Kelp bestätigte. Mit letzter Energie raufte der immer im Vordertreffen befindliche Florado den dritten Platz nach Hause gegen den etwas unglücklichen Co-Favoriten Smokejumper.
‚Es war ein Fehler, ihn immer wieder auf gutem Boden laufen zu lassen, er braucht weiches Geläuf‘, kommentierte Andrasch Starke. Trainer Peter Schiergen weilte zeitgleich in Hannover.
‚Das war ein typischer Ritt von Andreas Boschert. Unterwegs hat er sehr viel Übersicht bewiesen. Wegen der äußeren Box stand Auentime außen ganz allein, ist dann nicht so gut abgesprungen. Sie besitzt unbegrenztes Stehvermögen‘, freute sich Trainer Uwe Ostmann mit seinem scheidenden Stalljockey über den allseits erwarteten Erfolg der Auenquellerin Auentime bei den zweijährigen Sieglosen.
Endlich gab es wieder einmal einen Treffer für die erfolgsgewohnte Zuchtstätte, die 2007 alles andere als verwöhnt war. Nach einem Rennen aus der Reserve bekam die von Dashing Blade stammende Favoritin den von dritter Stelle aus in bester Haltung in Front gezogenen Sambatiger noch gut in den Griff. Dritter wurde Evening Boy.
In der ersten Zweijährigen-Prüfung gab es einen Favoritensieg durch die Brümmerhofer Royal Dragon-Tochter Angel Dragon. Andrasch Starke entlockte der 27:10-Chance aus dem Stall von Peter Schiergen gute Reserven, konnte somit die immer wieder anziehende Nacella in Schach halten. Noch sehr unreif zeigte sich die Auenquellerin Oriental World als Dritte.
Bei seinem Abschied gelang Andreas Boschert neben Auentime auch ein Erfolg mit Omkareshwar im Ausgleich III. Der Umsatz belief sich (ohne das Karnevalsrennen) auf 266.872,20 Euro










