Im vorletzten der insgesamt elf Breeders‘ Cup-Rennen, dem Turf, kommt am Samstag mit Aidan O’Briens Arc-Sieger Dylan Thomas (Foto) der heißeste Favorit des gesamten Breeders‘ Cups an den Start. Der vierjährige Arc-Sieger wird in Monmouth Park definitiv das letzte Rennen seiner großartigen Karriere bestreiten.
Natürlich steht der Danehill-Sohn nach Rating über den Gegnern, zumal die europäischen Turf-Pferde in der Regel stärker sind als die amerikanischen. Zweiter Kandidat aus Europa für den „Turf“ ist der Vorjahressieger Red Rocks aus dem Quartier von Brian Meehan.
An seinen Triumph konnte er in dieser Saison in Europa nicht anknüpfen, war als Vierter in den Irish Champion Stakes auch bereits chancenlos gegen Dylan Thomas. Better Talk Now ist ein weiteres Pferd, das den „Turf“ bereits gewinnen konnte, doch ist das bereits drei Jahre her.
Dass er auf dieses Rennen spezialisiert ist, bewies er auch bei seinem zweiten Platz im Vorjahr. Jünger geworden ist der Schützling von Graham Motion jedoch nicht, sodass English Channel, der Vorjahresdritte, vielleicht höher einzuschätzen ist.
Der Hengst ist ein Spezialist für die Bahn in Monmouth Park, wo er in den letzten beiden Jahren das United Nations Handicap (2200 m) jeweils in Bahnrekordzeit gewann. 2400 sind für ihn eigentlich schon einen Tick zu weit, doch seine Klasse kann ihn hier in die Platzierung bringen.
Der Ex-Rouget-Schützling Grand Couturier war in Saratoga im Sword Dancer Invitational schon klar vor English Channel, war anschließend Dritter in den Man O‘ War Stakes. Er ist nicht chancenlos, doch dass er einem Dylan Thomas gefährlich werden kann, ist eher unwahrscheinlich.











