Was für ein spannendes Finish im Merrill Lynch Euro Cup, dem Gruppe III-Rennen am Sonntag in Frankfurt-Niederrad! In der 2000 Meter-Prüfung stürmten drei Pferde Kopf an Kopf der Ziellinie entgegen. In der Bahnmitte Persian Storm, außen Wiesenpfad und ganz innen Shrek. Und der Wöhler-Schützling (Foto) hatte unter Eddy Pedroza im Ziel die Nase vorn.
Persian Storm hatte wie immer das Tempo bestimmt, und Jockey Tom Queally gab auf dem Monsun-Sohn richtug Gas. Lange schien die Taktik aufzugehen, doch am Ende war Shrek (Foto) einen Tick stärker, hatte im Ziel sogar noch eine halbe Länge Vorsprung. 28:10 gab es am Toto auf Sieg.
‚Leider hatte er sich vor dem Fürstenberg-Rennen in der Box festgelegen. Er wird jetzt in Baden-Baden seinen nächsten Start absolvieren, dann über die Idealdistanz von 2200 Metern‘, so Trainer Andreas Wöhler.
Mit der Leistung von Persian Storm war sein Team zufrieden, leider hing er im Finish etwas. ‚Das war in Ordnung, er trug ja dreieinhalb Kilo mehr als die Dreijährigen‘ erklärte Waldemar Hickst zum Laufen von Wiesenpfad.
Ein kurioses Rennen gab es in Niederrad gleich zum Auftakt. In einer Altersgewichtsprüfung, in der nur vier Pferde an den Start kamen, wurde Lamantan reiterlos und Protettore angehalten, so dass mit dem Sieger Cartageno Directa und der Stute Beiramar nur zwei Pferde ins Ziel kamen.












