Wir werden stets den besten verfügbaren Jockey engagieren“ – das war die Aussage aus Schlenderhan über die künftige Besetzung des Stalljockey-Postens in Bergheim, nachdem bekannt wurde, dass der Vertrag mit Terry Hellier nicht verlängert wird.
An diesem Sonntag in Krefeld etwa wird für das Herzog von Ratibor-Rennen bereits ein Mann aus England eingeflogen, Irland genauer, denn das ist die Heimat von Tom Queally, der in dieser traditionsreichen Zweijährigen-Prüfung im Sattel von Servenya sitzen wird.
Queally steigt in England stets auch für den Besitzertrainer Barney Curley in den Sattel, ein Freund von Schlenderhans Rennstallmanager Paul Harley und in der Vergangenheit auch schon einmal Käufer der Pferde, so von Tareno oder Subiaco. 42 Rennen hat Queally während der laufenden Saison bereits in England gewonnen, steht damit an Nummer 24 der aktuellen Statistik auf der Insel.
Mit Servenya hat er zweifellos einen interessanten Ritt, denn beim Debut war die erste und bislang einzige Zweijährige, die Jens Hirschberger an den Start gebracht hat, Zweite hinter Peace Royale in Bremen. Und die war bekanntlich letzte Woche in Baden-Baden ebenfalls Zweite, in der Maurice Lacroix-Trophy. Hirschberger soll dem Vernehmen nach über einen Start der Schlenderhanerin in Baden-Baden nachgedacht haben, Krefeld ist aber zweifellos die leichtere Option. Zumal sie Gewicht von zwei bereits profilierten Hengsten bekommt:
Precious Boy, den Andreas Helfembein steuert, hat an gleicher Stelle bereits in der Sieglosen-Klasse überzeugt, dort einen gewissen Glentire (gewann später das Kronimus-Rennen) geschlagen, Zauberstar (Henk Grewe) war Zweiter in einem stark besetzten Oppenheim-Rennen. Waldemar Hickst, der Betreuer des Park Wiedingers Precious Star, ist gewohnt zurückhaltend: „Er ist gut drauf, es bleibt natürlich abzuwarten, wie er sich eine Stufe höher am Sonntag nun schlägt.“
Mit frischer Siegform kommt auch Zubia (Andrasch Starke) an den Start, die nicht zuletzt auf Grund des starken Schiergen-Laufs erste Chance hat. „Zubia hat diese Woche gut gearbeitet und gehört sicher zu meinen besten Stuten”, erläutert der Champion-Trainer. Auch die Hofer-Stute Mouette (Norman Richter) sollte gerade wegen des günstigen Gewichtes am Ascot-Renntag im Stadtwald keinesfalls unterschätzt werden












